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- Kunst Galerie -

 

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Region : Zentralmakedonien
Regionalbezirk : Pieria

Katerini (Κατερίνη). ist eine Stadt, Teil der gleichnamigen Munizipalität in Nordgriechenland, Hauptort der Präfektur Pieria. Sie liegt auf der Ebene von Pieria, zwischen dem Berg Pierus und der Golf von Thermaikos auf einer Höhe von 14-45 Meter. Die Stadt hat 52709 Einwohner (Volkszählung 2001). Die Entfernung zur zweitgrößten Stadt Griechenlands, Saloniki, beträgt nur knapp 70 km, was für die Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren von großer Bedeutung war.

Katerini ist ein beliebtes Touristenziel aufgrund seiner Nähe zur Ägäis (6 Kilometer), archäologischen Stätten wie der Stadt Dion aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. (17 Kilometer) und der venezianischen Festung Platamon. Die Strände von Korinos, Paralia und Olympiaki Akti (oder Katerinoskala) sind im Sommer sehr beliebt.

Katerini, Paralia, Olympiaki Akti Satellitenbild

Der Name der Stadt rührt von Katharina von Alexandria (Agia Aikaterini), einer griechisch-orthodoxen Märtyrerin aus dem 4. Jahrhundert. Katerini wurde am 16. Oktober 1912 den Osmanen abgenommen, am 4. April 1941 von der deutschen Wehrmacht besetzt und drei Jahre später wieder befreit.

Katerini liegt in der Nähe des Schlachtfelds von Pydna, wo Makedonien unter seinem (letzten) König Perseus am 22. Juni 168 v. Chr. gegen die Römer unter Lucius Aemilius Paullus Macedonicus seine Unabhängigkeit verlor.

Katerini liegt an der Nationalstrasse 1 (E75), die hier seit einigen Jahren autobahnmäßig ausgebaut ist. Ferner ist Katerini Intercity-Station an der Bahnstrecke Athen-Thessaloniki. Vom Busbahnhof am östlichen Rand der Altstadt starten zahlreiche Regionalbusverbindungen sowie Fernbusse nach Athen, Larissa und Thessaloniki.

Zentraler Punkt der Stadt ist die sogenannte Platia, ein großer Platz am Beginn der Fußgängerzone, der von Geschäften und Cafes umsäumt ist.

Evangelische Kirche

Agia Anna Kirche

Aimilios Xanthopoulos, Bürgermeister 1934/6

Teilung der Munizipalität von Katerini mit 56434 Einwohner

  • Katerini / Δ.δ. Κατερίνης [ 52709 ]
    • Katerini / η Κατερίνη [ 50510 ]
    • Andromachi / η Ανδρομάχη [ 962 ]
    • Nea Chrani / η Νέα Χράνη [ 420 ]
    • Neon Keramidion / το Νέον Κεραμίδιον [ 426 ]
    • Olympiaki Akti / η Ολυμπιακή Ακτή [ 391 ]
  • Ano Agios Ioannis / Δ.δ. Άνω Αγίου Ιωάννου [ 504 ]
  • Ganochora / Δ.δ. Γανοχώρας -- η Γανόχωρα [ 667 ]
  • Neokaisareia / Δ.δ. Νεοκαισαρείας -- η Νεοκαισάρεια [ 379 ]
  • Svoronos / Δ.δ. Σβορώνου [ 2175 ]
    • Svoronos / ο Σβορώνος [ 1931 ]
    • Agia Varvara / η Αγία Βαρβάρα [ 68 ]
    • Prosilion / το Προσήλιον [ 176 ]

Ano Agios Ioannis

Ano Agios Ioannis ist ein Dorf bekannt als Ano Agiannis. Das Dorf hat ein Fußballverein bekannt als Pindos und den Gymnastikverein Pierikos Astir (Pierischer Stern). Im Januar werden die bösen Geister, bekannt als Kalikantzaroi, mit einem Feuer symbolisch vertrieben.

Ganochora

Ganochora, ein Dorf benannt nach Ganochora in Ost-Thrakien, im NW der Propontisküste, der Heimat der Flüchtlinge die in Ganochora in Katerini eine neue Heimat fanden. Bekannt was das Dorf früher als Tourgia.

Nea Chrani

Nea Chrani oder Nea Hrani ist benannt nach dem Ort Chrani in Pontos. Das Dorf mit 420 Einwohner hat einen Sport und Bildungsverein gennant "Iraklis". Der Kulturverein "To Athanato" (das unsterbliche) verfügt über eine Theatergruppe.

Agia Irini Kirche in Nea Chrani

Neokaisareia

Neokaisareia ist ein Dorf der Munizipalität von Katerini, 7 km von der Stadt Katerini entfernt. Gegründet wurde das Dorf von Flüchtlingen aus Kaisareia in Kappadokien (Zentralanatolien in der Türkei) nach der kleinasiatischen Katastrophen und wurde deshalb auch Neokaisarei genannt "Neue Kaisareia".

Svoronos

Svoronos ein Dorf der Munizipalität von Katerini vor 1953 bekannt als Kolokouri (benannt nach der Art wie die Schafe am Hinterteil geschert wurden). Am 15/16 Oktober 1912 starb Oberst Svoronos aus Kefalonia und andere in einer Schlacht um die Befreiung von Katerini von der Türken, ein Denkmal über die Gefallenen ist in der Nähe von Neokaisareia.

Munizipalität der Präfektur Pieria

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Referenz: "http://de.wikipedia.org/"
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