- Kunst Galerie -

 

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Da fragte sie der Perser, waß denn dabei für ein Kampfpreis ausgesesetzt wäre. Sie aber sagten, jene feierten das Olympische Fest...der Sieger bekäme einen Kranz von Ölzweig.
Da sprache Tritantächmes, des Artabanos Sohn, ein sehr edles Wort, daß ihm der König als Feigheit auslegte...
Wehe, Mardonios, wider was für Männer führest du uns in den Streit, die nicht um Geld ihre Kampfspiele halten, sondern um die Ehre! Herodot, Buch 8, 26

Minoische Kultur

Minoischer Stiersprung bei dem sehr bemerkenswert auch Frauen teilnahmen.

Stiersprung


Relief aus dem Nationalen Archäologischen Museum von Athen ,Antiker Ballspieler "Episkyros" , 500 v. Chr.

Hoplitodromia Louvre CA214, Zeichnung der Vase, der Athlet wartet auf das Startzeichen


Griechen die "Hockey" spielen etwa 510-500 v. Chr. National Museum in Athen. Relief, Basis eines Kouros. Man sprach von "keretizein"

Orte

Stadien von Olympia und Delphi

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Delphi

Frauen konnten indirekt in den Olympischen Spielen teilnehmen in Pferderennen als Besitzer von Pferden. Die Reiter wurden nicht belohnt sondern nur die Besitzer (die reich genug sein müssten um Pferde überhaupt zu besitzen). So wurde die Prinzessin Kyniska von Sparta Olympionike. Eine Ausnahme des Verbots der Teilnahme von Frauen in Wettspielen waren die Heraien zu Ehre von Hera.

Sollte eine Frau den Fluss Alpheios überquert haben wurde Sie zu Tode verurteilt an einem Berg Typaion wie Pausanias in einem Reisebericht schreibt. Eine Frau, Kallipateira, die als Mann verkleidet Zuschauer war, wurde verschont da Sie von einer Familie mit vielen berühmten Athleten stammte.


Eine Athletin der Heraien, Skulptur einer Siegerin von 460 v.Chr, eine Brust unbedeckt, kurzer Rock für den Sprint.

Heraien

Faustkämpfer vom Quirinal , Hände für den Faustkampf mit himantes Lederriemen gewickelt.

Plato mit seiner unübertroffenen Logik erklärt warum Frauen nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen dürfen. Sie müssten ja nackt zusammen mit den Männern in den Palästren trainieren. Es mag sein dass dies für junge Frauen kein Problem wäre aber für ältere Damen wäre der Anblick doch nicht so schön. Es ist schon genug dass man die älteren Männer sehen muss die auch im fortgeschrittenen Alter trainieren. Dennoch wie später ein antiker Schriftsteller, Athenaios schrieb gibt es keinen schöneren Anblick in Chios als den Ringkampf in einer Palästra von jungen Männern mit Frauen.

Athleten

Die Einwohner von Kroton waren wütend daß ihr Athlet Astylos für Syrakus lief. Sein Haus wurde zu einem Gefängnis umgewandelt wie Pausanias berichtet. Seine Statue im Tempel der Hera Lakinia wurde entfernt.

Astylos von Kroton (Läufer: Stadion-, Doppel-, Waffenlauf)
Leonidas von Rhodos (Läufer: Stadion-, Doppel-, Waffenlauf)
Milon von Kroton (Ringkämpfer)

Theagenes von Thasos (Pankriast)

Ein großer Moment hellenischer Sportgeschichte. "Stirb Diagoras von Rhodos" rief das Publikum, "mehr kannst du vom Leben nicht erwarten". Denn "über den Tod guter und glücklicher Menschen kann man nichts schlechtes sagen, weil dieser sie unabhängig macht vom Zufall und so ihr Glück für alle Ewigkeit konserviert, Plutarch, Pelopidas. Diagoras auf den Schultern von Damagetos und Akousilaos. Er und seine Kinder und Enkel werden als Olympioniken gefeiert.

Melankomas der Boxer war in der Lage seine Hand zwei Tage gestreckt zu halten ohne jede Untrerbrechung.

Milon von Kroton hielt einen Granatapfel ohne ihn zu beschädigen so fest daß niemand diesen aus seiner Hand entreisen konnte. Seinen gestreckten Daumen konnte niemand bewegen. Sein Apettit war gewaltig

Kleitomachos war ein sehr guter Boxer. Ptolemaios IV Philopator aus Ägypten brachte 216 v. Chr. seinen Athleten Aristonikos mit nach Griechenland um Kleitomachos zu besiegen. Aristonikos beeindruckte die Griechen so sehr daß sie ihn anfeuerten. Während einer kurzen Pause fragte Kleitomachos die Griechen ob sie nicht wissen daß er für Griechenland kämpft, oder ob es lieber wäre für sie daß ein Ägypter den olympischen Preis erhält. Wäre es nicht besser wenn ein Thebaner und Böotier zum Sieger erklärt wird? Daraufhin war daß Publikum auf der Seite von Kleitomachos. Es gelang ihm Aristonikos zu besiegen, oder wie Polybios sagte es war das Publikum daß für die Niederlage des Aristonikos verantwortlich war.

In der Periode 588 bis 488 v. Chr. waren Athleten aus Kroton besonders erfolgreich, dagegen viel weniger wenn überhaupt vor oder nach dieser Periode. Die Ursache ist nicht bekannt, war es das politische System oder ist die Medizinische Schule in Kroton verantwortlich für den Erfolg?

Kleomedes von Astypalaia war im Jahr 492 v. Chr. der Meinung daß er zu unrecht nicht als Sieger erklärt wurde. So groß war sein Zorn daß er wie Sampson die Säulen eines Schulhauses zerstörte, die Decke daraufhin fiel und 60 Schüler tötete. Er flüchtete in einem Tempel der Athena versteckte sich in einem Schrank. Als der Schrank mit Gewalt geöffnet wurde war er wie vom Erdboden verschwunden.

Wer ist der glücklichste Mensch fragte der superreiche Krösus den Griechen Solon? Er glaubte daß Solon sagen würde er wäre es er als sehr wohlhabender aber er war überrascht als Solon sagte daß er die Athleten Kleon und Biton für die glücklichsten Menschen hält. Es war das Fest der Hera als deren Mutter zum Tempel der Hera fahren wollte, aber die Ochsen standen nicht zur Verfügung. Ihre Söhne Kleon und Biton zogen den Karren mit ihrer Mutter zum acht kilometer entfernten Tempel. Die Einwohner von Argos lobten die Kinder der Priesterin. Hera nach einem Gebet der Mutter schenkte den Athleten ein "Ariston Telos". Müde von der Anstrengung starben sie im Schlaf.

Orsippos aus Megara war angeblich der erste Athlet der nackt lief. Pausanias schreibt daß Orsippos den Vorteil erkannt hatte daß man nackt schneller laufen kann. Barfuß schnell zu rennen ist vielleicht nicht angenehm, aber bei den Männern kann ein anderes Körperteil ein Problem beim laufen sein. Vielleicht sollte man sagen daß die Athleten nicht vollständig nackt waren falls sie ihr Geschlechtsteil mit einem Band , der sogenannten Kynodesme d.h. "Hundeleine", schnürten.

Promachos bezwang Polydamas der so stark war daß er einen Löwen wie Herakles ohne Waffen töten konnte. Er war siegreich gegen drei vollbewaffnete "unsterbliche" Krieger des persischen Königs. Was war das Geheimnis des Promachos? Es war eine Lüge seines Trainers. Er behauptete ein Mädchen hätte ihm erzählt daß sie ein Beweis seiner Liebe braucht und ein Sieg gegen Polydamas wäre sehr überzeugend.

Die Athleten besuchten die grosse Zeus Statue des Pheidias im Zeus Tempel in Olympia. Reliefs und Skulpturen im Tempel zeigten Mythologische Figuren die mit den Olympischen Spielen in Verbindung standen. Die Taten des Herakles, einem der vielen Mitbegründer der Spiele, wurden dargestellt wie ein Zentaurenkampf mit den Lapithen, Theseus, Apollon, Oinomaos und andere Figuren. Die Zentauren nach einer Interpretation symbolisieren die "barbarischen" Perser und ein Teil der Skulpturen symbolisierte indirekt den wichtigen Sieg über die Perser. Olympia und die Panhellenischen Spiele war eines der wenigen Institutionen durch die die unabhängigen Griechischen Stämme sich einer grösseren Gemeinschaft, der Hellenen, zugehörig sich betrachteten. Im dunklen Zeustempel stand die gigantische Pheidias Zeus Statue. Sie war nach Pausanias zu gross für den Tempel. Sitzend reichte der Kopf an die Decke des Tempels. Würde er aufstehen so würde er die Decke durchbohren. Pheidias wollte beeindrucken, den sie sollte Homer's Beschreibung von Zeus entsprechen. Zeus der wenn er seine Augenbrauen bewegt der gewaltige Olymp zittert. Im dunklen Tempel sichtbar durch ein Feuer das brannte sahen die Besucher mit Furcht die gewaltige Zeus Statue. Alle Sorgen, schrieb Chrysostom, vergehen wenn man den Zeus von Pheidias betrachtet .

Verschiedenes

Ekecheiria ( Olympische Frieden )

Agon

Gymnasion

Palästra

Epinikion

Pindar

Bakchylides

Olympiade

Es ist kein Wunder dass die Olympischen Spiele mit den vielen Zuschauern aus allen Griechischen Kolonien auch von Philosophen besucht wurden wie etwa Zenon von Kition oder

Peregrinus Proteus

Mythologie


Pferderennen für Patroklos nach dem 23-ten Buch der Ilias, Teil einer Vase 580-570 v. Chr.

Da die Länge des Stadiums in Olympia 192.27 meter war und dies 600 Fusslängen des Herakles entsprach schliesst man dass die Schuhgrösse von Herakles 46 war. Es bleibt noch die Frage: War es der sehr alte Ägyptische Gott Herakles oder der viel jüngere Griechische Held Herakles?...Es besteht kein Zweifel das Stadium von Olympia war gebaut nach der Fusslänge des Ägyptischen Herakles. Dieter Lelgemann, Recovery of the Ancient System of Foot/Cubit/Stadion – Length Units

Herakles

mehr Bilder

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Briefmarken , Olympische Spiele (1960, 1964,)

Hermes und Agon

Agon der Wettberwerb mit Hermes (Symbol von Kommerz / der Heilige der Diebe ), eine zeitlose Symbolik

Literatur

Ulrich Sinne: Das antike Olympia - Götter, Spiel und Kunst, München 2004, ISBN 3406515584
Judith Swaddling: Die Olympischen Spiele der Antike, Stuttgart 2004, ISBN 315018293X
Michael B.Poliakoff, "Kampfsport in der Antike", Verlag Patmos , Januar 2004, ISBN: 3491691109
Christian Mann, Athlet und Polis im archaischen und frühklassischen Griechenland (Hypomnemata 138). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2001. ISBN 3525252374.

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