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Kykladen Kunst, c. 4500 Jahre alt

Plutarch und Aemilianus erzählen die gleiche Geschichte nur ist der Name des Griechischen Künstlers unterschiedlich. Aemilianus spricht von Zeuxis, Plutarch über Apelles. Nach Plutarch war ein gewisser Megabyzus bei Apelles und sprach über Kunst. Er kritisierte oder lobte gewisse Werke als plötzlich die jungen Sklaven die die Farben für Apelles vorbereiteten anfingen zu lachen. Zeuxis sagte : Weisst du Megabyzus wenn du nichts sagst bewundern dich die Jungen weil sie sehen welche wunderbare Kleider du trägst. Wenn du aber redest und etwas über die Kunst sagst so verachten sie dich. Sag lieber nichts über Kunst von der du nichts verstehst!

Der Moschoforos (Kalbsträger), 1865 Athener Akropolis

Etwa 50 Jahre nach der Befreiung Griechenlands nachdem die Türken die Festung auf der Akropolis verliessen begannen die systematischen Unteruschungen etwa von 1882 bis 1890 (hauptsächlich seit 1885 unter Leitung von Kavvadias) die zu der Entdeckung einer grossen Zahl von Kouros und Kore Skulpturen führte. Vorher mussten die Gebäude entfernt werden die nach der klassischen Zeit auf der Akropolis gebaut wurden. Erst dann folgten die Untersuchungen in der Tiefe. Nach der Zerstörung der Gebäude auf der Akropolis durch die Perser wurden die beschädigten Skulpturen in einen Graben gelegt und zugeschüttet ('Perserschutt')

Kouros

Kore

Der Kritios Knabe

Agorakritos

Die Tyrannenmörder des Kritios und Nesiotes

Amazone

Die verwundete Amazone existiert in verschiedene Versionen. Pheidias und andere Künstler versuchten die schönste Amazone zu produzieren in einem Wettbewerb bei dem man herausfiinden wollte wer den Auftrag erhält den Artemis Tempel von Ephesos zu dekorieren. Pheidias musste sich geschlagen geben , Polykleitos war der Gewinner.

Wann hat es das schon gegeben? Ein Protestaktion für die Kunst! Die Römer schrien laut: "Gib uns wieder unseren Apoxyomenos!" Der Imperator Tiberius musste die Griechische Skulptur in seinem Schlafzimmer wieder in einem offentlichen Raum stellen. Vor einigen Jahren sah ich überrascht ein Bild der Skulptur die irgendwo in Kroatien im Meer versunken gefunden wurde. Das Bild war ähnlich wie das der versunkenen Titanic.

Athene und Marsyas von Myron. Marsyas entdeckt dir Flöte (oder genauer ein Aulos) von Athene. Die Göttin wie Aristoteles bemerkte mochte das Musikinstrument nicht weil beim Spielen das Gesicht Ihrer Meinung nach lächerlich aussieht. Marsyas nahm den Aulos und wurde ein Meister. Er wurde von Apollon fürchterlich bestraft.

Nike des Paionios auf einer Säule vor dem Zeus Tempel in Olympia, später ein Vorbild für Siegessäulen wie etwa in Berlin

Wie seit langen bekannt (und nicht etwa seit einer Ausstellung in München waren die Skulpturen farbig bemalt wie die Tempel, also nicht monoton und langweilig, nur Spuren der Farben sind leider erhalten)

Eine sehr berühmte Skulptur war der Zeus des Pheidias die in Konstantinopel etwa 1000 Jahre nach ihrer Herstellung verbrannte ( zusammen mit andere Meisterwerke). Die riesige Skulptur reichte bis zur Decke des Zeus Tempels. Ein Feuer beleuchtete die Statue im Dunklen Tempel . Das Bild der Elfenbeinstatue war sicherlich besonders impossant. Pausanias sagt dass die Athleten mit Ehrfurcht Zeus betrachten (vielleicht war sein Blick so streng wie das des Pantokrator in Daphni), Chrysostom sagt das Sorgen und Kummer vergehen sobald man die Statue blickt. Eines Tages schrieb ein Grieche eine Liste mit den sieben impossanteste Bauten oder Gegenstände seiner Meinung nach die er bei seiner "Weltreise" sah. In der Liste dieser sogenannte sieben Weltwunder war auch die Zeusstatue in Olympia.

Wagenlenker von Delphi

In dieser Periode produziert ein unbekannter Künstler ein Meisterwerk: Die Aetna Tetradrachme. Ein einziges Exemplar wurde gefunden mit dem Bild des Zeus Aitnios und eines Silenos in der Gegend von Aetna. Die Fähigkeit des Künstlers, der gute Zustand der Münze und die Geschichte die diese repräsentiert machen diese zu der teuersten und wertvollsten der Welt.

The world's most valuable coin in the world, the Aitna tetradrachm.(2MB PDF)

Die Entdeckung der Riace Krieger 1972 war eine Sensation. Die Italienische Presse berichtete darüber und es herrschte grosser Andrang im Museum um die zwei Bronze Statuen zu sehen. Vor einigen Jahren ergab eine Studie dass Frauen (86%) sehr positiv von dem Rücken und dem Hinterteil der Riace Skulpturen berichten. Vielleicht wurden die Forscher nach einer Lektüre des Comix Amore Greco: Die erotischen Abenteuer des Riace Kriegers A zu dieser Studie inspiriert. Die Skulpturen beurteilt nach stylistischen Elementen sind aus dem 5-ten Jahrhundert v. Chr. Es gibt jedoch einige die vermuten dass die Riace Krieger einige Jahrhunderte älter sind.

Doryphoros des Polyklet

Der Diskobolos von Myron eine sehr oft kopierte Skulptur

Hermes und Dionysos des Praxiteles

Der Diademträger (Diadoumenos) des Polyklet


Athena von Piräeus, entdeckt 1959. Wahrscheinlich ein Werk von Kephisodotos.

Römische Kopie der Athena von Piräeus , Louvre N. 530

Sterbende Niobid. Eine Tochter der Niobe wird von einem Pfeil der Artemis getroffen.

Wolfgang von Goethe sah 1787 Herakles Farnese in Rom. Er bezeichnete das Werk als eines der perfektesten Werke der Kunst. Der muskulöse Herakles in einer überraschenden Pose. Müde und denkend ruht er. Hinter seinem Rücken hält er die Äpfel der Hesperiden. Dafür musste er die Last des ganzen Himmels auf seinen Rücken tragen solange der Titan Atlas brauchte um die Äpfel zu besorgen. Mit dieser schweren Last kann man verstehen warum auch Herakles manchmal Zeit zur Erholung braucht.

Glykon von Athen

Der Bodybuilder Herakles Farnese ist vielleicht so muskulös weil es die Römer so bevorzugten. Im Zeus Tempel hält ein schlankerer Herakles die Himmelskugel (und nicht die Erdkugel). Er benutzt ein Kissen auf seinen Rücken, die Göttin Athene hilft Ihm indem Sie ein Teil der Last mit der einen Hand scheinbar mühelos trägt. Atlas kehrt zurück mit den Äpfel der Hesperiden.

Die traurige Athene betrachtet eine Stele mit den Namen der Gefallenen Soldaten. Kostis Palamas schrieb ein Gedicht als er diese Stele sah. Warum ist die mächtige Athene so traurig? Weil sie Ihre geliebte Stadt Athen sieht wie sie einmal war und wie sie jetzt ist.

Apollo Belvedere war ein Symbol der Apollo 17 Mission zum Mond. Es war die letzte Mission und auch die perfekteste. Vielleicht so perfekt wie Apollo Belvedere. Manche kritisieren sogar dass er zu perfekt wäre. Hat nicht Picasso gesagt dass die Perfektion der Tod der Kunst ist?

Ageladas

Kalamis

Kallimachos

Kallon

Kanachos

Kephisodotos

Diana von Versailles und Artemis von Antalya

Leochares

Lysippos produziert mehr als 1500 Skulpturen, nur wenige Kopien sind erhalten. Eines seiner Meisterwerke waren die 25 Reiter, Etairoi von Alexander die in der Schlacht von Granikos starben. Das Werk der in natürliche Grösse hergestellten Skulpturen befand sich in Dion. Dieses Werk wurde von den Römern wie eine riesige Zahl anderer Werke von Griechenland nach Rom transportiert.

Lysippos

Myron

Pheidias und Alkamenes im Wettstreit wer die schönste Athena Skulptur die auf einer Säule steht produziert. Pheidias benutze dabei seine geometrischen und optischen Kentnisse. Seine Athene noch am Boden sah so merkwürdig dass viele so wütend waren da er die Göttin beleidigt dass Sie ihn bestrafen wollten. Aber als seine Skulpur auf der Säule stand bewunderten alle diese. Das gegenteil war der Fall mit der Athene von Alkamenes. Er wurde ausgelacht. ... it is said that Pheidias entered a contest to make a statue of Athena (Overbeck, No. 772). Two statues were to be made. Both were to be set on high columns. Alkamenes made one, Pheidias the other. Pheidias made his Athena as would one who knew optics and geometry and “knowing that things that are high will appear very small.”Creativity in Art

Pheidias verwendete diese Kentnisse beim Parthenon. Kleine Krümmungen sind überall vorhanden die Überrachenderweise besonders wichtig sind.

Pheidias

Alkamenes

Polyklet

Teisikrates ein Schüler des Eutychides (bekannt durch seine Tyche von Antiochia, ein Schüler der Lysippos ) bekannt durch zwei Werke. Büste des Demetrios Poliorketes und des bettenden Knabens in Berlin.

Hellenistische Kunst. Die Verewigung des Augenblicks

Faustkämpfer vom Quirinal

Gallopierendes Pferd und reitender Knabe vom Kap Artemision, 200-140 v. Chr. National Museum (Ethniko Mouseio) Athen. Bronze, H: 0.84m, L: 2.50m

Die Nike von Samothrake. Wahrscheinlich um an ein Sieg der Rhodier zu errinern, an eine Seeschlacht gegen Hannibal den Befehlshaber der Flotte des Antiochos III des Grossen. Nike landet auf ein Kriegschiff

In einer der Hände hält die Aphrodite oder Venus von Melos den Apfel des Paris voller stolz, denn damit ist Sie die "Kallisti". War die Kuh des Myron schöner als diese Aphrodite? Die vielleicht berühmteste Skulptur des Hellenismus war in der antike scheinbar wenig bekannt. Keine Texte die erhalten sind erwähnen diese Skulptur. Im Gegensatz preisen viele Gedichte die Kuh des Myron.

Die Polyphemus Gruppe. Odysseus und seine Gefährten sind dabei einen Pfahl in das einzige Auge des Polyphem zu stossen.

Laokoon produziert von 1)Athanadoros Sohn des Hagesandros, 2) Hagesandros Sohn des Paionios, 3) Polydoros Sohn des Polydoros von Rhodos (Kopie einer Bronze Skulptur. Das Original wurde etwa 140 v. Chr. produziert.) Laokoon wird von einer Schlange gebissen, warum schaut er nach oben und nicht sein Söhne? B. S. Ridgway behauptet dass das Fehlen der Pupille der einst bemalten Augen seine Blindheit darstellt.

Im Gegensatz zu der Verschleierung des Agamemnon bei der Iphigenia von Timanthes ist es ein Vorteil das Gesicht von Laokoon zu sehen, man spricht man von der Ästhetik des Schmerzens. Riesige Schlangen töten den Priester Laokoon und einen seiner Söhne, ein anderer kann entkommen. Das Werk, ein Symplegma wurde von Plinius erwähnt. Michelangelo und ein Freund wurden vom Papst eingeladen um als erste die wiederentdeckte Skulptur zu sehen. Nicht nur der Torso von Belvedere sondern auch der Laokoon hat das Werk dieser und anderer Künstler beeinflusst

Skylla attackiert Odysseus und seine Gefährten Produziert 14-19 n. Chr. durch die selben Künstler der Laokoon Kopie (Athanadoros, Hagesandros und Polydoros).

Die Narzistische Aphrodite Kallipygos (mit dem schönen Hinterteil ) beobachtet Ihre Rückseite mit Hilfe eines Wasserspiegels am Boden. Inspiriert wahrscheinlich von der Geschichte eines Schönheitswettbewerbs zweier Mädchen. In der Biologie nennt man Callipyge Schafe eine Rasse die im Vergleich zu einem normalen Schaf einen besonders grossen Hintern haben (muskulös mit wenig Fett). Wie Molekularbiologen sagen verwandeln diese Schafe Nahrung in Muskelmasse und weniger in Fett.

Aphrodite, Eros und Pan von Delos. "Dionysios, Sohn von Zeno, Sohn von Theodoros aus Berytus (Lebanon), Wohltäter, [ weiht diese Skulptur ] in seinen Namen und seiner Kinder zu den Göttern unserer Ahnen" .Auf den ersten Blick ist man erstaunt eine Göttin zu sehen die eine Sandale benutzt um Pan abzuwehren. Doch das Werk hat viele interessante Details. Der kleine Eros versucht mit seiner kleinen Hand Pan wegzuschubsen (andererseits ist seine Aufgabe das Gegenteil). Der kleine "Engel" berührt scheinbar nur die Schulter der Aphrodite scheint aber sonst in der Luft zu schweben.

Apollonios der Sohn des Nestor

Szenen vom Pergamon Zeus Altar, 166-156 v. Chr. Darstellung der Gigantomachie, der Kampf der Giganten gegen die Götter des Olymps. Ein Kampf der rohen Natur gegen die Zivilisation und die Kultur. Man sieht die Anstrengung und den Schmerz der Giganten, die Götter dagegen sind sehr gelassen und kühl. Ein Bild das täuscht den in der Wirklichkeit sind Sie dabei den Kampf zu verlieren. Nur der Mensch kann Sie retten. Ohne den menschlichen Charakter von Dionysos und Herakles wäre die Niederlage gewiss. Es ist letztendlich der Mensch der entscheiden muss was die Oberhand gewinnt. Links Zeus gegen eine Gruppe von Giganten. Rechts Athene zieht Alkyoneus vom Erdboden hoch von dem er durch seine Mutter Gaia seine Kraft erhält . Gaia kommt aus der Erde um Ihren Sohn zu helfen. Doch die Hilfe ist umsonst. Nike nähert sich der mächtigen Athene um Ihren Sieg zu würdigen. Das Schlangengift fängt bei Alkyoneus schon zu wirken.

Malerei

Sikyonische Schule

  • Eupompos
    • Pamphilos
      • Apelles
        • Perseus
        • Ktesilochus
      • Melanthius
      • Pausias
        • Nicophanes
        • Aristolaus
        • Socrates

Schule von Athen/Theben

  • Euxeinidas
    • Aristeides I (Theben)
      • Niceros
      • Ariston I
        • Nicomachos
          • Aristeides II
          • Ariston II
          • Philoxenos aus Eretria
          • Koreibos
        • Charmantides
        • Antidotos
          • Nikias
            • Omphalion
        • Leonidas

Eine wichtige Quelle über die Griechische Malerei ist Plinius (Pliny). Seine Quellen sind wahrscheinlich Griechische Werke die nicht mehr existieren wie jene von Xenokrates ein Schüler des Teisikrates von Sikyon. Nach Korinth wurde Sikyon in Peloponnes eines der wichtigsten Zentren Griechischer Malerei. Apelles von Ephesos kam hier um sein Studium der Malerei bei Pamphilos fortzuführen bevor er anfing für Alexander den Grossen zu arbeiten.

Apelles lauschte heimlich die Besucher seiner Galerie. Einmal hörte er das ein Schuster sagte dass er ein Fehler in der Zeichnung der Schuhe einer Figur erkannt habe. Apelles war bereit das Bild zu korigieren, aber als der Schuster auch andere Teile der Zeichnung kritisierte, da hörte der Spass auf. Apelles kam aus sein Versteck heraus und sagte: "Schuster, bleib bei deinem Leisten". Ein anderer bekannter Spruch ist "Kein Tag ohne eine Linie". Auch 2000 Jahre später war kein Griechischer Maler so berühmt wie er. In der Apotheose von Homer hält er die Hand von Raphael.

Raphael (im Zentrum den Betrachter blickend) in de Rolle des Apelles zusammen mit seinem Freund "Sodoma" in der Rolle des Protogenes. Detail aus dem Fresko die Schule von Athen.

Man staunt manchmal über die Preise einiger Kunstwerke und fragt sich wieso man soviel dafür verlangt (und manchmal auch wieso einige bereit sind solche Summen auszugeben). Die Antwort ist eigentlich einfach. Protogenes der Males von Rhodos war nicht so begehrt, angeblich nach Plinius schätzten die Rhodier lieber Produkte aus dem "Ausland". Apelles war überrascht als er hörte wie wenig Geld Protogenes für seine Bilder verlangte. Er entschied sich seinen Kollegen zu helfen. Er kaufte ein Werk von Protogenes für 50 Talente (ein Arbeiter verdiente etwa 1-2 Drachmen am Tag und ein Talent entspricht 6000 Drachmen) und behauptete sogar er würde es kaufen um es als sein eigenes Werk zu verkaufen. Mit dieser Aktion stieg der Preis der Werke des Protogenes.

Apelles

Apollodor von Athen

Zeuxis und Parrhasios. Ein Wettstreit zwischen zwei der besten Maler der Antike. Der eine malte Trauben so realistisch das die Vögel diese für echt hielten. Jetzt zeig mir dein Bild sagte er zu seinem Gegner. Er stand vor einem Vorhang. Zieh den Vorhang damit wir dein Bild sehen sagte er. Darauf fing der andere zu lachen: Der Vorhang ist das Bild!

Nikos Kazantzakis sagte einmal: Der Vorhang ist das Bild! Wehe wenn jemand versucht hinter den Vorhang zu sehen!

Zeuxis

Lukian spricht über die richtige Wahl der Farbe. Lass und Polygnotos, Euphranor, Apelles und Aetion fragen. Euphranor soll die Haare färben wie er es bei seinem Gemälde der Hera gemacht hat, Polygnotos soll die Wangen und die Augenbrauen färben wie er es bei Kassandra getan hat in der Knidian Lesche von Delphi. Er soll auch die feinen Kleider malen. Apelles soll den Körper malen nicht weiß aber rosafarben wie bei der Pancaspe, während Aetion die Lippen färben soll wie bei seinem Bild der Roxane.

Olympia war nicht nur ein wichtiger Ort für Sportereignisse sondern auch ein Platz an dem man gerne auftrat um so bekannt zu werden, waren doch Griechen aus allen Kolonien anwesend. Zeuxis soll dort ein Kleid getragen haben mit seinen Namen mit Goldenen Buchstaben. Nachdem er durch seine Werke ein grosses Vermögen hatte konnte er sich leisten einige Bilder zu schenken mit der Bemerkung dass der Preis so hoch wäre und eigentlich niemand diese kaufen konnte.

Zeuxis' Wahl eines Models für das Bild von Helena aus dem Kreis der Mädchen von Kroton, François-André Vincent,

Pausanias beschreibt die Gemälde des Polygnotos in der Lesche der Knidier. Gezeigt wurden Personen der Iliou Persis und Nekyes sowie die Odyssee und der Ilias . Aber wie kann man ein Gemälde mit Worte beschreiben? Nicht mal die Farben sind bekannt mit wenigen Ausnahmen. Der Griechische Maler Tsarouchis behauptete sogar dass nicht nur alle Griechischen Gemälde der antike nicht mehr existieren, ja dass wir nicht in der Lage sind diese einfach zu verstehen. Plinius berichtet über die Verwendung von 4 Farben, zwei davon sind Weiss und Schwarz, eigentlich keine fundamentalen Farben und es fehlt die blaue Farbe. Trotzdem erhält man eine Blau-Lila Farbe wenn man nur eine sehr dünne Schicht schwarzer Farbe auf weissen Untergrund verwendet.

Polygnotos

Jammer ward in Betrübnis gemildert. Und wo diese Milderung nicht stattfinden konnte, wo der Jammer ebenso verkleinernd als entstellend gewesen wäre,--was tat da Timanthes? Sein Gemälde von der Opferung der Iphigenia, in welchem er allen Umstehenden den ihnen eigentuemlich zukommenden Grad der Traurigkeit erteilte, das Gesicht des Vaters aber, welches den allerhöchsten hätte zeigen sollen, verhüllete, ist bekannt, und es sind viel artige Dinge darüber gesagt worden. Er hatte sich, sagt dieser, in den traurigen Physiognomien so erschöpft, dass er dem Vater eine noch traurigere geben zu können verzweifelte. Er bekannte dadurch, sagt jener, dass der Schmerz eines Vaters bei dergleichen Vorfällen über allen Ausdruck sei. Ich für mein Teil sehe hier weder die Unvermögenheit des Künstlers, noch die Unvermögenheit der Kunst. Mit dem Grade des Affekts verstärken sich auch die ihm entsprechenden Züge des Gesichts; der höchste Grad hat die allerentschiedensten Züge, und nichts ist der Kunst leichter, als diese auszudrücken. Aber Timanthes kannte die Grenzen, welche die Grazien seiner Kunst setzen. Er wusste, dass sich der Jammer, welcher dem Agamemnon als Vater zukam, durch Verzerrungen äussert, die allezeit hässlich sind. Soweit sich Schönheit und Würde mit dem Ausdrucke verbinden liess, so weit trieb er ihn. Das Hässliche wäre er gern übergangen, hätte er gern gelindert; aber da ihm seine Komposition beides nicht erlaubte, was blieb ihm anders übrig, als es zu verhüllen? Gotthold Ephraim Lessing Laokoon oder über die Grenzen der Malerei und Poesie

Timanthes

Philoxenos von Eretria war wahrscheinlich der Maler der Schlacht von Issos die später als Vorbild für das berühmte Alexandermosaik in Pompeji diente.

Griechische/Ägyptische/Römische "Fajum - Porträts"

Stele

Stele, Das Mädchen mit der Taube

Ein junges Mädchen hält eine Taube, ein Lieblingstier aber der Blick ist eher traurig. Wie der Tote Achilles der lieber unbekannt und unbedeutend weiterleben würde als ein Toter Held geehrt zu werden.

Gehe zum Kerameikos und sehe die Reliefs der Stelai an derer die einst das Zentrum der Welt waren und die Morgen unbekannt, ignoriert werden - Sehe den Moment wo das kurze Leben zu Ende geht und der ewige Tod beginnt. (Von http://www.athenian.net/d-athena/kerameikos.htm )

Pokyklet (Kanon), Xenokrates von Athen und viele andere schrieben über Kunst, leider sind diese Werke nicht mehr erhalten . Plinius der ältere benutzte viele Quellen Griechischer Schriftsteller in sein Werk und man bekommt einen Eindruck vielleicht aus den Werken im Herkulaneum auch wenn diese einige Jahrhunderte später produziert wurden. Am Ende sollte man auch die Kommentare der Philosophen erwähnen wie etwa von Aristoteles und Plato der scheinbar wenig von Kunst hält, wozu braucht man die Mimesis der Mimesis wenn man das Schöne direkt verstehen kann ?

Graeco-buddhistischer Buddhakopf, Stuck, Hadda Afghanistan, 1.-2. Jahrhundert

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