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Die Schlacht am Granikos im Jahr 334 v. Chr. war der erste Erfolg beim der der der unter Alexander dem Großen gegen das persische Weltreich. Der junge makedonische König konnte das unter ständigen Bürgerkriegen leidende Griechenland auf ein gemeinsames Ziel einschwören. Die Griechen sollten den Persern deren Angriffe und die Zerstörung der Athener Akropolis im Jahr 480 v. Chr. heimzahlen.

Ausgangslage

Der Fluss Granikos (heute Biga) war am Schlachtenort ungefähr 20 m breit. Er mündet in das Marmarameer. Die Perser postierten sich am Westufer des Flusses. Dieses war aus glitschigem Lehm und stieg steil empor. Ein See verhinderte das etwaige Umgehen der Stelle. Beide Heere waren in etwa gleich stark.

Schlachtverlauf

Memnon, ein griechischer Söldner und Truppenführer in den Reihen der Perser, schlug vor, mit einer Taktik der verbrannten Erde die Angreifer ins Landesinnere zu locken, ihnen den Rückzug abzuschneiden und dann mit dem Fußvolk anzugreifen. Doch die Perser blieben der Etikette wegen dabei, in vorderster Reihe ihre adligen Reiter aufzustellen und die Reiter zurückzunehmen.

Alexander erkannte die unkluge Positionierung. Die persische Kavallerie konnte auf dem Ufer nicht so stark wie sonst sein. Die Fußtruppen waren zum Eingreifen zu weit entfernt. Obwohl die Griechen vom Marsch in glühender Hitze mitgenommen waren, ließ er sofort den Feind angreifen.

Er eilte selbst mit seiner Reiterei ungestüm voran, um den gegnerischen Heerführer außer Gefecht zu setzen. Unter Deckung der Bogenschützen und von Gefährten gelang ihm dies auch. Kleitos, ein Freund in seiner Leibwache, rettete Alexander bei der Attacke das Leben. Die führerlose Armee der Perser war alsbald besiegt. Das in den Hauptkampf kaum verwickelte persische Fußvolk wurde von den Hellenen fast vollständig vernichtet.

Den gegnerischen griechischen Söldnern erging es schlecht: Alexander ließ sie auf dem Schlachtfeld niedermetzeln. Kein Grieche solle, so Alexanders Wille, je gegen einen Griechen wieder die Hand erheben.

Schlacht am Granikos

Folgen

Alexander konnte durch den militärischen Erfolg die von persischen Satrapen regierten Provinzen Karien, Phrygien und Kilikien des Perserreichs erobern. Von Griechen gegründete Küstenstädte in Kleinasien wurden widerwillig „befreit“.

Nach der Einnahme von Milet löste Alexander die ihn zur See begleitende Flotte auf.

Weblinks

Siehe auch: Schlacht bei Issos, Schlacht von Gaugamela, Schlacht am Hydaspes

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