- Kunst Galerie -

 

 

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Poseidon, Amasis Maler, CdM Luynes678

Poseidon ist in der griechischen Mythologie der Gott des Meeres. Das Pferd ist ihm heilig. Manchmal wird Benthesikyme als seine Schwester erwähnt.

In der etruskischen Mythologie wurde er dem Nethuns zugeordnet, in der römischen dem Neptun. (Vgl. in der germanische Mythologie Njörd.) In der Tiefe des Meeres steht sein kristallener Palast.

Verehrung

Poseidon war der Schirmherr des delphischen Orakels, bevor Apollon dies übernahm, und mit Pallas Athene auch der Schutzgott der Stadt Athen. Vom Gipfelberg der Insel Samothrake sah er auf die Dardanellen und das von ihm begünstigte Troja, dem er auch im Trojanischen Krieg beistand.

Seefahrer beteten zu Poseidon für eine sichere Überfahrt und opferten ihm Pferde, die sie im Meer versenkten. Wenn er gut gelaunt war, erschuf Poseidon neue Inseln und ließ die See still und schiffbar sein. Wenn er ergrimmte, stach er mit seinem Dreizack in die Erde und verursachte Erdbeben, Überschwemmungen und brachte Schiffe zum Sinken.

Kunst

Poseidon (oder Zeus) von Artemision

In der Kunst wird Poseidon mit einem Streitwagen dargestellt, der von Pferden (Wogenrössern) oder großen Hippokampen (Seepferdchen) gezogen wird. Oft wird er mit dem Dreizack zusammen mit Delphinen dargestellt. Im Nationalmuseum in Athen steht die antike, übermenschengroße Bronzestatue des "Poseidon von Artemision".

Mythologisches

Geburt und Kindheit

Poseidon war der Sohn des Kronos und der Rhea (siehe Stammbaum der griechischen Götter). Nach seiner Geburt verschlang ihn sein Vater, und erst sein letztgeborener Bruder Zeus errettete ihn. Als die Welt in drei Teile geteilt wurde, erhielt Zeus den Himmel, Hades - ein weiterer Bruder Poseidons - die Unterwelt und Poseidon die Erde und den Ozean (sein eigentliches Synonym) (griechisch okéanos).

Ehe und Lieben

Poseidon war mit Amphitrite verheiratet und hatte mit ihr einen Sohn Triton.

Zahlreiche Liebschaften - oft mit Meernymphen (Nereiden) - führten zu weiteren Kindern, wie z.B. dem Riesen Orion, dem Pferd Arion und dem einäugigen menschenfressenden Zyklopen Polyphem. Auch der Pegasos, das geflügelte Pferd, Sohn der Medusa, war ein Kind des Poseidon.

Auch liebte er den jungen Pelops und schenkte ihm ein prächtiges Gespann.

Sagen

Athene und Poseidon begünstigten beide Athen, und es kam zu einem Wettkampf um die Schirmherrschaft: Sie vereinbarten, dass jeder von ihnen den Athenern ein Geschenk machen werde. Die Athener könnten dann entscheiden, welches Geschenk ihnen besser gefiele, und dieser Gott solle dann der Schutzpatron der Stadt werden. Poseidon schlug mit seinem Dreizack auf den Boden, und es entstand ein Brunnen, der freilich Salzwasser führte. Athene schenkte ihnen hingegen einen Olivenbaum. Die Athener entschieden sich für den Olivenbaum und wählten so Athene zu ihrer Schutzgöttin.

Weil einmal Poseidon und Apollo Zeus beleidigt hatten, mussten sie König Laomedon von Troja dienen. Er ließ sie große Mauern um die Stadt bauen und versprach den Göttern, sie reich zu belohnen. Ein Versprechen, das er nach Fertigstellung der Mauern brach. Voller Wut schickte Poseidon ein Meerungeheuer. Ihm sollte zur Begütigung Hesione, die Tochter Laomedons (die er mit Leukippe hatte), geopfert werden, die aber von Herakles gerettet wurde. Er gab sie seinem Gefährten Telamon zur Frau.

Am bekanntesten ist Poseidon für seinen unerbittlichen Hass auf Odysseus, zumal weil dieser auf seiner zehnjährigen Irrfahrt (Odyssee) seinen Sohn Polyphem blendete, wie Homer berichtet.

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Poseidon Briefmarken

Griechische Mythologie

Andrea Doria als Neptun (Poseidon), Agnolo Bronzino 1550 - 1555. Doria war ein einflussreiche Person in der Geschichte Genuas, bekannt ist sein Name von der tragischen Geschichte des Luxuspassagierschiffs ,Andrea Doria', Pinacoteca di Brera Milan, Italy.

Griechische Mythologie

Poseidon / Neptun Gallerie

Literatur

Karl Kerényi, Die Mythologie der Griechen - Die Heroen-Geschichten; München (dtv) 1992 (ISBN 3-423-30031-0)

Robert von Ranke-Graves: Griechische Mythologie - Quellen und Deutung. A. d. Engl. v. Hugo Seinfeld. 15. Aufl. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2003 (Rowohlts Enzyklopädie; rororo, Bd. 55404). 759 S. ISBN 3-499-55404-6

Rose, Herbert Jennings: Griechische Mythologie. Ein Handbuch. 9. Aufl. München: C. H. Beck, 1997. IX, 441 S. ISBN 3-406-33223-4

Gerhard Pöllauer , Die verlorene Geschichte der Amazonen , 2003 ISBN: 3902096888
Tripp, Edward: Reclams Lexikon der antiken Mythologie 7. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2001. 560 S. ISBN 3-15-010230-8 (geb.), ISBN 3-15-010451-3)Tripp, Edward: Reclams Lexikon der antiken Mythologie 7. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2001. 560 S. ISBN 3-15-010230-8 (geb.), ISBN 3-15-010451-3)

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