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Lynkestis hieß in der Antike die Landschaft östlich des Prespasees. Weder über ihre Grenzen noch über ihre Geschichte wird in den antiken Quellen viel berichtet. Erst mit der Eroberung durch Makedonien unter Philipp II. tritt die Lynkestis ins Licht der Geschichte.

Im Norden grenzte Lynkestis an Pelagonia, im Osten und Südosten an das Königreich Makedonien, Im Süden an die Landschaft Orestis, die im 4. Jahrhundert v. Chr. ebenfalls makedonisch wurde. Westlich schlossen sich Gebiete illyrischer Völkerschaften an: Encheläer, Dasareten und Pirusten.

Die Bewohner der Lynkestis waren vor der makedonischen Eroberung entweder illyrischer oder paionischer bzw. thrakischer Herkunft. Ein Staatswesen haben sie nicht ausgebildet, auch Städte existierten nicht. Es gab aber lokale Fürsten oder Häuptlinge. König Amyntas III. von Makedonien (393-370 v.Chr. heiratete Eurydike I., die Tochter des Fürsten Sirrhas von Lynkestis. Sein Sohn Philipp brachte die lokalen Machthaber der Lynkestis durch mehrere Kriegszüge in Abhängigkeit von Makedonien. Fortan wurde die Region auch als Obermakedonien bezeichnet.

Im 3. Jahrhundert v. Chr. unternahmen die illyrischen Dardaner mehrmals Kriegszüge in die Lynkestis, wodurch die Region zeitweise wieder von Makedonien abgetrennt wurde. Griechische Kolonisten gründeten unter Philipp II. die Stadt Herakleia. Ihre Reste liegen in der Nähe von Bitola.

Literatur

  • Malcolm Errington: Geschichte Makedoniens. Von den Anfängen bis zum Untergang des Königreiches. München 1986. ISBN 3-406-31412-0

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