-+- KUNST -+-

 

- Kunst Galerie -

  -+- KUNST -+-

 

Buy Fine Art

Carlo Crivelli

Gemälde

Carlo Crivelli

La Madonna della Rondine (Madonna der Schwalbe)

Carlo Crivelli

Der Heilige Andreas

Carlo Crivelli

Heilige Katharina von Alexandrien

Carlo Crivelli

Heilige Katharina von Alexandrien

Carlo Crivelli

Der Heilige Dominikus

Carlo Crivelli

Der Heilige Franziskus

Carlo Crivelli

Der Heilige Hieronymus

Carlo Crivelli

Johannes der Täufer

Carlo Crivelli

Santa Lucia

Carlo Crivelli

Heilige Maria Magdalena

Carlo Crivelli

St. Michael

Carlo Crivelli

St. Petrus Märtyrer

Carlo Crivelli

Der heilige Petrus

Carlo Crivelli

Der heilige Stephan

Carlo Crivelli

Thomas von Aquin

Carlo Crivelli

St. Peter und Paul

Carlo Crivelli

Die Verkündigung mit St. Emidius

Carlo Crivelli

Christi Leichnam von zwei Engeln gestützt

Carlo Crivelli

Christi Leichnam von zwei Engeln gestützt

Carlo Crivelli

Die Unbefleckte Empfängnis

Carlo Crivelli

Die Jungfrau und Kind mit den Heiligen Franziskus und Sebastian

Carlo Crivelli

iDie Jungfrau und Kind

Carlo Crivelli

Die Vision der seligen Gabriele

Carlo Crivelli

Madonna della Candeletta

Carlo Crivelli

Madonna della Candeletta, Detail

Carlo Crivelli

Kreuzigung

Carlo Crivelli

Kreuzigung, Detail

Carlo Crivelli

Thronende Madonna von San Domenico in Ascoli

Carlo Crivelli

Thronende Madonna von San Domenico in Ascoli, Detail

Carlo Crivelli

Thronende Madonna von San Domenico in Ascoli, Detail

Carlo Crivelli

Hl. Georg

Carlo Crivelli

Erzengel Michael

Carlo Crivelli

Hl. Hieronymus

Carlo Crivelli

Engelpietà

Carlo Crivelli

Hl. Franziskus

Carlo Crivelli

Hl. Katharina von Alexandrien

Carlo Crivelli

Hl. Katharina von Alexandrien, Detail

Carlo Crivelli

Hl. Petrus

Carlo Crivelli

Hl. Ludwig von Toulouse

Carlo Crivelli

Hl. Maria Magdalena

Carlo Crivelli

Hl. Maria Magdalena, Detail

Carlo Crivelli

Hl. Franziskus

Carlo Crivelli

Hl. Nicolaus

Carlo Crivelli

Hl. Rochus

Carlo Crivelli

Altartafel aus San Silvestro in Massa Fermana

Carlo Crivelli

Altartafel aus San Silvestro in Massa Fermana, Detail

Carlo Crivelli

Altartafel aus San Silvestro in Massa Fermana, Detail

Carlo Crivelli

Altartafel aus San Silvestro in Massa Fermana, Detail

Carlo Crivelli

Altartafel aus San Silvestro in Massa Fermana, Detail

Carlo Crivelli

Altartafel aus San Silvestro in Massa Fermana, Detail

Carlo Crivelli

Altartafel aus San Silvestro in Massa Fermana, Detail

Carlo Crivelli

Altartafel aus San Silvestro in Massa Fermana, Detail

Carlo Crivelli

Altartriptychon aus dem Dom von Camerino, Detail

Carlo Crivelli

Altartriptychon aus dem Dom von Camerino, Detail

Carlo Crivelli

Altartriptychon aus dem Dom von Camerino, Detail

Carlo Crivelli

Altartriptychon aus dem Dom von Camerino, Detail

Carlo Crivelli

Altartriptychon aus dem Dom von Camerino, Detail

Carlo Crivelli

Altartriptychon aus dem Dom von Camerino, Detail

Carlo Crivelli

Altartriptychon aus dem Dom von Camerino, Detail

Carlo Crivelli

Altartriptychon aus dem Dom von Camerino, Detail

Carlo Crivelli

Anbetung der Hirten

Carlo Crivelli

Die Übergabe des Schlüssels

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Hl. Petrus

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Hl. Katharina

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Hl. Johannes der Täufer

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Hl. Hieronymus

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Thronende Madonna

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Beweinung

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Hl. Emidius

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Hl. Georg

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Hl. Paulus

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Hl. Ursula

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Apostel

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Hl. Bartolomäus

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Hl. Jacobus d. J.

Carlo Crivelli

Hauptaltar des Domes von Ascoli: Apostel

Carlo Crivelli

Ludwig von Toulouse, Hieronymus und Petrus

Carlo Crivelli

Paulus, Johannes Chrystostomus und Basilius

Carlo Crivelli

Hl. Bartholomäus

Carlo Crivelli

Hl. Franz von Assisi und die Wundmalen Christis

Carlo Crivelli

Hl. Johannes Evangelist

Carlo Crivelli

Hl. Maria Magdalena

Carlo Crivelli

Hl. Rochus

Carlo Crivelli

Hl. Sebastian

Carlo Crivelli

Madonna

Carlo Crivelli

Madonna della Passione

Carlo Crivelli

Madonna della Passione, Detail

Carlo Crivelli

Madonna

Carlo Crivelli

Maria mit Kind

Carlo Crivelli

Maria Verkündigung

Carlo Crivelli

Maria Verkündigung, Detail

Carlo Crivelli

Maria Verkündigung, Detail

Carlo Crivelli

Maria Verkündigung, Detail

Carlo Crivelli

Marienkrönung

Carlo Crivelli

Marienkrönung, Detail

Carlo Crivelli

Odoni-Altar

Carlo Crivelli

Odoni-Altar: Thronende Madonna

Carlo Crivelli

Odoni-Altar: Thronende Madonna, Detail

Carlo Crivelli

Odoni-Alta: Hl. Georg und der Drachen

Carlo Crivelli

Pietà

Carlo Crivelli

Pietà, Detail

Carlo Crivelli

Pietà, Detail

Carlo Crivelli

Thronende Madonna


Zeichnungen

Carlo Crivelli

Hl. Petrus

Carlo Crivelli (* zwischen 1430 und 1435 in Venedig; † vor dem 7. August 1500 vermutlich in Ascoli Piceno) war ein italienischer Maler.

Leben

Ursprünglich aus Venedig stammend, bildete er sich in Padua weiter und arbeitete anschließend im südlichen Teil der italienischen Region Marken. Wobei er in der Tat der bedeutendste aktive Künstler im adriatischen Raum wurde, mit Ausnahme der venezianischen Lagune. Da er in seiner Jugend von Donatello beeinflusst wurde, blieb seine Kunst immer im Gleichgewicht zwischen perspektivistischen Neuheiten und einem starken Expressionismus, wobei seine Zeichnungen eine genaue, akkurate Darstellung wiedergeben. Andererseits sind seine Werke geprägt von einem spätgotischen Dekorativismus, dargestellt anhand von buntem Marmor, kostbaren Gewändern, Früchten, Tieren und goldenen Arabesken, unter häufiger Anwendung von Pastellfarben[1]. Crivelli blieb in der Tat ausgeschlossen von den großen Strömungen der italienischen Renaissancekunst. Dennoch verweilte er nie in seinem provinziellen Schaffen, sondern erfand sich ständig selbst neu, durch Originalität und der Suche nach formaler Perfektion: "Er bleibt nicht ruhig und ist nie zufrieden mit seiner schöpferischen Begabung. Er gibt sich nicht die Mühe neue Kompositionen zu finden, sondern ist vielmehr ständig auf der Suche nach neuen formellen Lösungen, fast besessen vom Bedürfnis nach einer unmöglichen Perfektion." (Zampetti, 1986[2]) Seine Forschung war anders als die seiner Zeitgenossen, aber nicht weniger umfassend: Er suchte nicht den atmosphärischen Atem eines Giovanni Bellini, sondern bemühte sich vielmehr Momente scharfer Wahrheit in einen Kontext abstrakter Starrheit einzufügen[3].


Biographie

Das Wissen über das Leben des Carlo Crivelli beruht auf wenigen, ihn betreffenden Dokumenten und auf zahlreiche Unterschriften, die er auf seine Werke aufbrachte. Auch wenn diese häufig zerstört und verschollen sind, erlauben sie uns dennoch Einblicke in sein Privatleben[4].
Herkunft und Bildung

Ein Dokument vom 13. Oktober 1444 bescheinigt, dass Carlo Crivelli der Sohn des Malers Iachobus de Chriveris ist, der in Venedig in der Pfarrgemeinde von San Moisè wohnhaft ist. Er hat einen jüngeren Bruder namens Vittore[4]. Einen weiteren Bruder, der 1834 Ridolfo dal Ricci genannt wird, hat es wahrscheinlich nie gegeben[5]. Von der Malerei des Vaters ist kein einziges Kunstwerk bekannt: Vermutlich gehörte er zu den Anhängern des Jacobello del Fiore oder Michele di Giambono. Kein Dokument überliefert uns das genaue Geburtsdatum des Malers, was allerdings zwischen den Jahren 1430–1435 vermutet wird, da er am 7. März 1457 volljährig gewesen sein muss, sonst wäre er nicht zu sechs Monaten Gefängnis und 200 Lire Bußgeld verurteilt worden. Folgendes wird dazu berichtet: "Weil er sich in Tarsia, die Frau des venezianischen Seemanns Franceso Cortese verliebt hat, sie daher aus dem Haus von dessen Bruder entführte und für viele Monate versteckt hielt. Mit ihr hatte er fleischlichen Kontakt, wobei er gottverachtend das Sakrament der Ehe beschmutzte."[4] Der begangene Ehebruch war ein derartiger Skandal und wahrscheinlich ausschlaggebend dafür, dass sich Crivelli aus seiner Heimatstadt Venedig entfernte und er niemals wieder dorthin zurückging[4].

Trotz fehlender Dokumente vermutet man, dass Carlo Crivelli Lehrling von Antonio Vivarini, Giovanni d’Alemagna und Bartolomeo Vivarini gewesen sein muss. Letzterer war gut im Bilde über die zeitgenössische paduanische Malerei, die auf der Schule von Francesco Squarcione basierte. Von ihr wurde der junge Carlo geprägt, im besonderen Maße vom dalmatischen Altersgenossen Giorgio Čulinovič, der Giorgio Schiavone genannt wird, sowie Andrea Mantegna, Marco Zoppo und die Fiorentiner Filippo Lippi und Donatello, die sich zufällig auf der Durchreise in Padua befanden. Es ist nicht überliefert, ob der Künstler bereits vor seiner Verurteilung in direkten Kontakt mit der paduanischen Schule stand, oder erst mittels der Vivarini[4].

Im Bezug auf die ersten Jahre in Venedig lässt sich kein Kunstwerk mit Sicherheit auf Crivelli zurückführen. Die Werke, die in seiner Heimatstadt entstanden und die vom Historiker Carlo Ridolfi (1648) erwähnt werden, sind allesamt verloren, nämlich: San Fabiano und Nozze mistiche di Santa Caterina, die sich in der Kirche von San Sebastiano befanden. Des Weiteren: Storie di San Leone Bembo aus der Kapelle von San Sebastiano bei San Lorenzo. Dasselbe Schicksal ereilte die Werke, die von Moischini 1664 namentlich erwähnt werden. Ein paar von ihm signierte Madonnen Madonna Huldschinsky in San Diego, Madonna col Bambino e putti in Verona, die sich ursprünglich in venezianischen Klöstern befanden, lassen sich auf die 1460er Jahre zurückführen[6] und zeigen den Einfluss der paduanischen Schule auf, auch wenn Bottari einen Zusammenhang mit Domenico Veneziano erkennen wollte. Nach der Vermutung von Zampetti, sei die Madonna Speyer, die sich in der Fondazione Giorgio Cini befindet, noch älter. In ihr erkennt man einen Hauch von Vorrenaissance, begründet auf Jacopo Bellini[6].
In Zara

Nach der Festnahme von 1457 landete der Künstler in Padua, wo er sich mit Giorgio Schiavone anfreundete. Diesem folgte er anschließend nach Zara, einer Stadt, die zur damaligen Zeit unter venezianischer Herrschaft stand[5]. Hier wird Crivelli in zwei notariellen Urkunden erwähnt. Eine, vom 23. Juni 1463 und die andere vom 11. September 1465. Er wird als Meister der Malerei, Bewohner und Bürger der dalmatischen Stadt bezeichnet[6].

Ein Werk aus dieser Zeit ist uns nicht bekannt. Zwei Madonne col Bambino e due angeli, befinden sich heute in New York, die von Prijatelj fälschlicherweise dem Maler zugeschrieben wurden. Diese zeigen jedoch eine gewisse Schwäche in der Zeichnung auf, sodass man davon ausgehen muss, dass sein jüngerer Bruder Vittore, der sich in diesen Jahren auch in der Stadt aufhielt, sie gefertigt haben muss. Womöglich sind die Madonnen, die sich heute in Verona und San Diego befinden, nicht in seiner Heimatstadt, sondern in Zara entstanden.[6]
Ankunft in den Marken
Il Polittico di Massa Fermana, 1468

Sowohl die Gründe seiner Abfahrt aus Zara als auch der Zeitpunkt der Überquerung der Adria liegen völlig im Dunkeln. Auf jeden Fall signierte er 1468 das Altarbild Polittico di Massa Fermana und befand sich bereits 1469 in Ascoli Piceno, wo er, wie aus Dokumenten hervorgeht, mit einem Bürger in Konflikt geriet. Tatsächlich war er am 16. Februar 1469 in einen Prozess gegen einen gewissen Savino di mastro Giovani d´Ascoli verwickelt. Dazu bevollmächtigte er Ulisse di ser Antonio aus Venedig und Corradino Pasqualucci aus Ascoli mit seinem Fall. Daneben stammen die ersten Werke seiner künstlerischen Laufbahn in den Marken alle aus der näheren Umgebung von Fermo[6]. Darunter ist das Altarbild Polittico di Porto San Giorgio (1470), entworfen für die Kirche von San Giorgio, im Auftrag eines gewissen Giorgio, eines Albaners, der infolge der türkischen Eroberungen in die Marken ausgewandert war[5].

Wohnhaft in Ascoli

Polittico di Sant’Emidio

Dokumente weisen darauf hin, dass der Künstler ab 1473 in Ascoli dauerhaft sesshaft wurde. Dort entstand auch das Altarbild Polittico di Sant´Emidio in der Domkapelle. Der Aufenthalt in der Stadt wird darüber hinaus durch den Kauf eines Hauses für zehn Dukaten im Sestiere di San Biagio vom 17. Juni 1478 bestätigt[6]. Zu einem uns unbekannten Zeitpunkt, heiratete er eine gewisse Iolanda in Ascoli. Jene stammte möglicherweise aus Atri in den Abruzzen. Sie schenkte ihm eine Tochter namens Diana und einen kleinen Jungen, der im August 1487 starb. Das Ehepaar adoptierte zudem ein Mädchen namens Biasiola[7]. Man vermutete, dass der Künstler in jenen Jahren die Toscana oder die Stadt Ferrara besuchte, wo Werke von Rogier van der Weyden existierten. Allerdings beweisen keinerlei Dokumente diese Aufenthalte. Viel mehr scheint sich das Leben des Crivelli, ohne Unterbrechung, bis zu seinem Tode in der Umgebung von Ascoli abgespielt zu haben[6]. Sein Ruhm oder sein Unternehmergeist brachten ihn dazu, zahlreiche Orte der Umgebung aufzusuchen, um dort etliche Altarbilder zu malen und zu signieren[6].
Aufenthalte in Camerino

Besonders erwähnenswert erscheinen einige Aufenthalte in Camerino, einer Stadt, die unter der Herrschaft der Familie Varano stand und sich in kultureller Blüte befand. Dort waren auch verschiedene Maler tätig, darunter Girolamo di Giovanni und Giovanni Broccati, die Crivelli bereits aus der Schule des Squarcione in Padua her kannte.[6] Darüber hinaus waren einige fremde Meister, wie Niccolo Alunno zugegen, der einen gewissen Einfluss auf den venezianischen Kollegen gehabt haben muss, obwohl er ihm künstlerisch nicht unterlegen war[8].

1482 signierte Crivelli das Altarbild Polittico di San Domenico di Camerino. Es folgten mehr oder weniger anspruchsvolle Aufträge, in Ascoli und Camerino, weshalb man annimmt, dass der Künstler in den ganzen 80er Jahren sich abwechselnd in beiden Städten aufhielt, wobei die Aufenthalte in der Letzteren länger waren, wie aus einem Dokument von 1488 hervorgeht. Darin wird festgehalten, dass er in der Stadt der Varano einen festen Wohnsitz hatte[6]. In jenen Jahren wurde der herzögliche Palast ausgeschmückt und es scheint der Fall zu sein, dass Crivelli dort ebenfalls tätig war, auch wenn es unmöglich ist, eine dementsprechende Spur in den wenigen fragmentarischen Unterlagen zu finden.

Im fortgeschrittenen Alter übernahm er einige Neuheiten von anderen Künstlern, wie die neue Struktur des Altarbilds gegenüber dem sich wiederholenden Polittico. Ein besonderes Beispiel hierfür ist L’Annunciazione di Ascoli aus dem Jahr 1486[3]. Die Besonderheit dieses Werkes, welches sich ursprünglich in der Kirche der Santissima Annunziata in Ascoli Piceno befand, beweist, dass der Künstler die neuen Techniken der Renaissancemalerei perfekt beherrschte. Wenn es wahr ist, dass Crivelli charakterisiert wird durch seine antik anmutende Maltechnik, die auf der Linie venezianischen Tradition von vor Bellini basiert, dann liegt das nicht an der fehlenden Kenntnis der Techniken der Renaissancemalerei, sondern am bewusst gewählten Archaismus des Künstlers.
l´Annunciazione di Ascoli

Die letzten Jahre

Für das Jahr 1488 wird in Ascoli der Tod seines einzigen Sohnes dokumentiert, von dem man weder das Alter, noch den Namen kennt. Er musste dennoch ziemlich jung gewesen sein, denn anlässlich seiner Beerdigung wird in der Buchhaltung der Stadt eine Schenkung von zwei Pfund Wachs seitens des Künstlers registriert[6]. Dabei handelt es sich um das letzte bekannte Lebenszeichen des Künstlers in der Stadt, während sich die Aufträge von außerhalb häuften. Am 10 Mai. 1488 wurde er mit dem Altarbild Polittico del Duomo di Camerino beauftragt, ein eindrucksvolles Werk, vorgesehen für den Hochaltar der Kathedrale von Camerino[8].

In seinen letzten Lebensjahren war Crivelli ständig unterwegs zwischen Camerino, Matelica, Fabriano und Pergola. In diese Zeit reicht ein bedeutendes Ereignis ins Leben des Künstlers hinein, nämlich die Erteilung des Titels "miles" (1490) durch Ferdinando di Aragona, dem Prinzen von Capua und künftigem König von Neapel. In einer schwierigen Periode seines Staates, unterhielt Ferdinando gute Beziehungen mit Ascoli, allerdings befand er sich in einem latenten Konflikt mit dem Kirchenstaat, sodass der Prinz im September 1491 den Fluss Tronto überquerte und weite Gebiete von Fermo und Ascoli besetzte, die unter päpstlicher Gerichtsbarkeit standen. Ascoli wurde daher, seit August desselben Jahres wegen zu enger Beziehungen zu Ferdinando von Kardinal Balue exkommuniziert und seine Kirchen ebenfalls mit dem Bann belegt. Während sich Papst Sixtus IV. auf der Suche nach Bündnispartnern befand, um den Gegner aufzuhalten, zog jener seine eigenen Truppen zurück, wobei er die Bewohner von Ascoli mit ihren Problemen alleinließ, "sodass sie viele Demütigungen hinnehmen mussten."[9] Seit diesem Zeitpunkt nahm der Titel, den der Maler erhalten hatte, im Bezug auf die umliegenden Staaten der damaligen Zeit einen zweideutigen Zusammenhang an[8].

Seit jenem Dokument gehört Crivelli zur Familie des Prinzen und wird weder als Venezianer, noch als Maler erwähnt, sondern als Bürger der Stadt Ascoli und getreuer Anhänger der neapolitanischen Monarchie. Immerhin war Ferdinando der Enkel von Francesco Sforza, der lange Zeit der Herr der Stadt war. Die Verleihung des Titels an den Maler muss als Danksagung für die erwiesene Treue der Ascolaner in der Auseinandersetzung mit dem Papst verstanden werden[8]. Seitdem signierte Crivelli seine Werke stets mit dem Titel miles[8]. Nach dem Abzug des Prinzen brachte ihm dieser Ehrentitel Schwierigkeiten ein, was der Grund für seine Abreise aus der Stadt gewesen sein mag[8]. In den letzten Jahren vermehrten sich seine Aufenthalte an verschiedenen Orten. Ein letztes Dokument vom 7. August 1494 beweist seine Anwesenheit in Fabriano, wo er ein Altarbild abgab[8].

Der Tod
Pietà di Montefiore

Man geht vom Todeszeitpunkt des Malers zwischen der Vollendung des Altarbildes Pala di San Francesco a Fabriano und dem 7. September 1495, als der jüngere Bruder Vittore aus Fermo seinen Anspruch als Universalerbe geltenend machen wollte[8]. Dieser legte dar, dass er nichts von der Familiensituation von Carlo gewusst habe. Er erklärte zudem, er wüsste weder etwas von Kindern, noch von einer Eheschließung. Schuld daran trüge der jahrelange totale Kontaktmangel zwischen den beiden Brüdern. Im selben Dokument gab Vittore jedoch zu, seinen Bruder im Leben vernachlässigt zu haben und ihm Dank zu schulden, wahrscheinlich auf künstlerischem Gebiet[7]. Eine lokalhistorische Überlieferung schildert, dass Carlo Crivelli in Fermo gestorben und in der Kirche von San Francesco begraben liege. Ein Brief von Vittore an den Magistrat von Ascoli widerlegt jedoch diese Notiz; es steht noch nicht einmal fest, ob er in Ascoli verstarb. Wahrscheinlicher ist, dass er bei seinen Aufenthalten in Pergola, Matelica oder Fabriano das Zeitliche segnete[7].

Die Familiensituation des Malers lässt sich erst aus Dokumenten erschließen, die nach seinem Tode entstanden sind. Allesamt beziehen sich auf die komplizierte Erbschaftsfrage. Der Name seiner Frau Iolanda taucht zum ersten Mal in einem Dokument des Jahres 1500 auf, nachdem Carlo bereits fünf Jahre tot war. Seine Frau muss viel jünger als er selbst gewesen sein, wenn sie nach dem Ende der Erbschaftsprozesse 1511, im Jahr 1524 immer noch als lebend erwähnt wird. Sie hatte nach dem Tode der Tochter Diana Auseinandersetzungen mit ihrem Schwiegersohn, da sie versuchte, ihn vom Erbe auszuschließen. Nicht einmal Carlo, den Sohn ihrer Stieftochter Biasiola, hatte sie testamentarisch bedacht, obwohl er den Namen seines Adoptivgroßvaters trug[7].

Stil

Carlo Crivelli gehörte zwar zu jenen venezianischen Malern, die durch das Wirken von Francesco Squarcione und Andrea Mantegna dazu angeregt wurden, deren Stil zu übernehmen und damit die Formensprache der Renaissance in ihrem Wirkungsbereich zu etablieren, doch gleichzeitig blieb er in gewisser Weise auch den etablierten Traditionen der Gotik treu. Dadurch entwickelte er eine völlig eigenständige, unverkennbare Art der Bildersprache, die von den anderen Malern Venetiens völlig unabhängig war. Seine Figuren wirken auf den ersten Blick meist hart und streng, sind aber, wenn man sich näher auf sie einlässt, von so eindringlicher Wirkung, dass man sich ihrer Faszination nur schwer entziehen kann. Eine ganz besondere Vorliebe entwickelte er für Dekorationen und prachtvolle Ornamente, mit denen er seine Bilder oftmals völlig zu überladen pflegte. Hierzu gehören auch die auf vielen Gemälden vorhandenen Gurken, die eine nahezu surrealistische Wirkung hervorrufen. Teilweise setzte er einzelne Elemente seiner Bilder mit Gips auf, so dass die Werke in einzelnen Partien wie ein Relief wirken. Diesem Stil blieb Crivelli bis zu seinem Lebensende treu.


Nachwirken

Carlo Crivellis Schaffen war sehr verwurzelt mit dem Gebiet der Marken. Besonders beeinflusste er seinen jüngeren Bruder Vittore, ebenso die Maler Pietro Alemanno, den jungen Cola dell’Amatrice, sowie viele andere, darunter Lorenzo d’Alessandro und Stefano Folchetti. Vincenzo Pagani wechselte vom Einfluss Crivellis zu dem von Lorenzo Lotto, also zwischen den zwei großen Venezianern der markischen Kunst[10].

Werke

Madonna Speyer, 1455 circa, tempera su tavola, 28x18 cm, Venedig, Fondazione Giorgio Cini
Madonna Huldschinsky, 1460 circa, tempera su tavola, 62x40 cm, San Diego, Museum of Art
Madonna della Passione, 1460 circa, tempera su tavola, 71x48 cm, Verona, Museo di Castelvecchio
Madonna col Bambino e due angeli (attr.), 1465 circa, tempera su tavola, 68x47 cm, Zagabria, collezione Cata Dujšin-Ribar
Madonna col Bambino e due angeli (attr.), 1465 circa, tempera su tavola, 41x35 cm, New York City, collezione Bayer
Polittico di Massa Fermana, 1468, 184x179 cm, Massa Fermana, chiesa dei Santi Lorenzo, Silvestro e Rufino
Polittico di Porto San Giorgio, 1470, tempera su tavola, smembrato
Madonna Cook, 129,5x54,4cm, Washington, National Gallery of Art
Santi Pietro e Paolo, 87x44 cm, London, National Gallery
San Giorgio che uccide il drago, 90x46 cm, Boston, Isabella Stewart Gardner Museum
Santi Caterina d’Alessandria e Girolamo, 35x48,9cm, Tulsa, Philbrook Art Center
Santi Antonio abate e Lucia, 34,5x47,5cm, Cracovia, Museo Nazionale
Pietà, 45x117 cm, Detroit, Detroit Institute of Arts
Madonna col Bambino, 1470 circa, tempera su tavola trasportata su tela, 59x40 cm, Macerata, Palazzo Buonaccorsi
Pietà, 1470 circa, tempera su tavola trasportata su tela, 87,5x73 cm, Cambridge (Massachusetts), Fogg Art Museum
Polittico di Montefiore dell’Aso, 1471 circa, tempera su tavola, smembrato
Madonna in trono col Bambino, 180x65 cm, Brüssel, Musée Royaux des Beaux-Arts de Belgique
Santa Caterina d’Alessandria, 174x54 cm, Montefiore dell’Aso, Polo museale di San Francesco
San Pietro apostolo, 174x54 cm, Montefiore dell’Aso, Polo museale di San Francesco
Santa Maria Maddalena, 174x54 cm, Montefiore dell’Aso, Polo museale di San Francesco
San Francesco, 180x54 cm, Brüssel, Musée Royaux des Beaux-Arts de Belgique
Pietà, 72,5x55,5cm, London, National Gallery
Beato Giovanni Duns Scoto, 74x54 cm, Montefiore dell’Aso, Polo museale di San Francesco
Santa Chiara, 74x54 cm, Montefiore dell’Aso, Polo museale di San Francesco
San Ludovico da Tolosa, 74x54 cm, Montefiore dell’Aso, Polo museale di San Francesco
Redentore benedicente, 30,3x21,6, Williamstown, Clark Art Institute
Sant’Andrea, 30x22,5cm, Honolulu, Honolulu Academy of Arts
San Giovanni evangelista, 31x23 cm, Detroit, Detroit Institute of Arts
San Pietro, 31x23 cm, Detroit, Detroit Institute of Arts
Apostolo con cartiglio, 30x21 cm, New York City, Metropolitan Museum
Apostolo barbuto, 30x22 cm, Honolulu, Honolulu Academy of Arts
San Luca, 30x20,5cm, Banbury (Oxfordshire), Upton House
Apostolo leggente, 30x20,5cm, Banbury (Oxfordshire), Upton House
San Pietro, 1471 circa, penna su pergamena, 20x11,5cm, Cambridge (Massachusetts), Fogg Art Museum
Polittico del 1472, 1472, tempera su tavola, smembrato
Madonna Linsky, 94x42 cm, New York City, Metropolitan Museum
San Giacomo, 95x39 cm, New York City, Brooklyn Museum
San Nicola di Bari, 96x32,5cm, Cleveland, Museum of Art
San Domenico, 94x27 cm, New York City, Metropolitan Museum
San Giorgio, 95x33 cm, New York City, Metropolitan Museum
Deposizione, 68x45 cm, Philadelphia, Museum of Art
Cristo benedicente, 28,8x26,2cm, El Paso, Museum of Art
San Pietro, 28x15,5cm, New Haven, Yale University Art Gallery
San Bartolomeo, 28x15,5cm, Mailand, Pinacoteca del Castello Sforzesco
San Giovanni Evangelista, 28x15,5cm, Mailand, Pinacoteca del Castello Sforzesco
San Filippo Apostolo, 28x15,5cm, Amsterdam, Collezione E. Proehl
Madonna che allatta il Bambino, 1472 circa, tempera su tavola, 127x63 cm, Corridonia, Museo parrocchiale
Madonna di Poggio Bretta, 1472 circa, tempera su tavola, 71x50 cm, Ascoli Piceno, Museo diocesano
Primo trittico di Valle Castellana, 1472–1473 circa, tempera su tavola, 207x145 cm, Ascoli Piceno, Pinacoteca civica
Secondo trittico di Valle Castellana, 1472–1473 circa, tempera su tavola, 133x130 cm, Ascoli Piceno, Pinacoteca civica
Madonna Lenti, 1472–1473 circa, 35x23 cm, tempera su tavola, 35x23 cm, New York City, Metropolitan Museum
Polittico di Sant'Emidio, 1473, tempera su tavola, 270x270 cm, Ascoli Piceno, Cattedrale di Sant’Emidio
Polittico di San Domenico di Ascoli Piceno o del 1476, 1476, tempera su tavola, smembrato
San Giovanni Battista, 138x40 cm, London, National Gallery
San Pietro, 138x40 cm, London, National Gallery
Madonna col Bambino, 148x63 cm, London, National Gallery
Santa Caterina d’Alessandria, 138x40 cm, London, National Gallery
San Domenico, 138x40 cm, London, National Gallery
San Francesco, 61x40 cm, London, National Gallery
Sant’Andrea, 61x40 cm, London, National Gallery
Pietà, 69x63,5cm, New York City, Metropolitan Museum
Santo Stefano, 61x40 cm, London, National Gallery
San Tommaso d’Aquino, 61x40 cm, London, National Gallery
Polittico minore di San Domenico, 1476, tempera su tavola, smembrato
Madonna col Bambino, 106,5x56 cm, Budapest, Szépművészeti Múzeum
San Michele Arcangelo, 91x26 cm, London, National Gallery
San Girolamo, 91x26 cm, London, National Gallery
San Pietro martire, 91x26 cm, London, National Gallery
Santa Lucia, 91x26 cm, London, National Gallery
San Giacomo della Marca, 1476, tempera su tavola, 195x61 cm, Paris, Louvre
Santa Maria Maddalena, 1476 circa, tempera su tavola, 152x49 cm, Amsterdam, Rijksmuseum

Madonna Lochis, 1476–1480 circa, tempera su tavola, 33x45 cm, Bergamo, Accademia Carrara
Polittico di Monte San Martino (con Vittore Crivelli), 1477-1480 circa, tempera su tavola, 285x227 cm, Monte San Martino, chiesa di San Martino
Madonna col Bambino che regge una mela, 1480 circa, tempera su tavola, 43x33 cm, London, Victoria and Albert Museum
Madonna col Bambino, 1480 circa, tempera su tavola, 21x15 cm, Ancona, Pinacoteca civica Francesco Podesti
San Sebastiano, 1480–1485 circa, tempera su tavola, 42x10 cm, Mailand, Museo Poldi Pezzoli
San Rocco, 1480–1485 circa, tempera su tavola, 43x11 cm, London, Wallace Collection
Cristo crocifisso tra i dolenti, 1480-1485 circa, tempera su tavola, 65x55 cm, Chicago, Art Institute
Madonna col Bambino e un piccolo frate francescano orante, 1482, tempera su tavola, 135x62 cm, Rom, Pinacoteca Vaticana
Polittico di San Domenico di Camerino, 1482, tempera su tavola, smembrato
Madonna col Bambino che stringe un fringuello, 190x78 cm, Mailand, Pinacoteca di Brera
Santi Pietro e Domenico, 170x60 cm, Mailand, Pinacoteca di Brera
Santi Pietro martire e Venanzio, 170x60 cm, Mailand, Pinacoteca di Brera
Arcangelo Gabriele, 54x38 cm, Frankfurt am Main, Städel
Vergine annunciata, 54x38 cm, Frankfurt am Main, Städel
Resurrezione, 50x70 cm, Zürich, collezione Abegg-Stockar
Santi Antonio Abate, Girolamo e Andrea, 25x62 cm, Mailand, Pinacoteca di Brera
Santi Giacomo maggiore, Bernardino da Siena e Nicodemo, 25x60 cm, Mailand, Pinacoteca di Brera
Pietà Panciatichi, 1485, tempera su tavola, 87x52 cm, Boston, Museum of Fine Arts
Cristo morto sorretto da due angeli, 1485 circa, tempera su tavola, 15x12 cm, Paris, Louvre
Beato Gabriele Ferretti in estasi, 1485–1489 circa, tempera su tavola, 141x87 cm, London, National Gallery
Crocifissione, 1485 circa, tempera su tavola, 218x75 cm, Mailand, Pinacoteca di Brera
Annunciazione di Ascoli, 1486, tempera su tavola, 207x146 cm, London, National Gallery
Polittico di San Lorenzo in Castel San Pietro, 1486–1488, tempera su tavola
San Giovanni Battista (frammento), 73x35 cm, Oxford, Ashmolean Museum
Sant’Agostino, 132x35 cm, Tokyo, Museo nazionale d'arte occidentale
San Lorenzo (frammento), 58x38 cm, collezione privata
Santo vescovo (frammento), 57x38 cm, Utrecht, Museo arcivescovile
Pala di San Pietro di Muralto, 1488–1489, tempera su tavola, smembrata
Madonna in trono col Bambino che consegna a san Pietro le chiavi del Paradiso tra santi, 191x196 cm, Berlin, Gemäldegalerie
Pietà, 106x203 cm, Rom, Pinacoteca Vaticana
San Bonaventura, 58x30 cm, Berlin, Gemäldegalerie
San Bernardo, 58x30 cm, Berlin, Gemäldegalerie
San Domenico, 58,5x30,5 cm, Maastricht, Bonnefantenmuseum
Sant’Agostino, 58x30 cm, Rom, Casa Colonna
San'Antonio da Padova, 58,5x30,5 cm, Maastricht, Bonnefantenmuseum
Santi Bernardino e Caterina da Siena, 58x30 cm, Worcester, Art Museum
Polittico del Duomo di Camerino, 1490 circa, tempera su tavola, 340x474 cm, smembrato
Madonna della Candeletta, 218x75 cm, Mailand, Pinacoteca di Brera
Santi Pietro e Paolo, 217x47 cm, Venedig, Gallerie dell'Accademia
Santi Ansovino e Girolamo, 187x71 cm, Venedig, Gallerie dell'Accademia
Sant’Agostino, 51x15 cm, Avignon, Musée du Petit Palais
San Nicola, 51x15 cm, Avignon, Musée du Petit Palais
Santa Caterina da Siena, 51x15 cm, Avignon, Musée du Petit Palais
Santa Lucia, 51x15 cm, Avignon, Musée du Petit Palais
Sant’Antonio Abate, 51x15 cm, Denver, Art Museum
San Cristoforo, 51x15 cm, Denver, Art Museum
San Sebastiano, 51x15 cm, Denver, Art Museum
San Tommaso d’Aquino, 51x15 cm, Denver, Art Museum
Santa Caterina di Alessandria, 48x13 cm, Florenz, Museo Stibbert
San Domenico, 48x13 cm, Florenz, Museo Stibbert
San Francesco che riceve le stigmate, 51x15 cm, Portland, Art Museum
Beato Beato Ugolino Magalotti da Fiegni (?), 51x15 cm, Portland, Art Museum
Madonna col Bambino tra i santi Francesco e Bernardino con piccolo donatore orante, 1490 circa, tempera su tavola, 97,9x83,3cm, Baltimore, Walters Art Museum
Madonna Castiglioni, 1490 circa, tempera su tavola, 39x31 cm, Washington, National Gallery of Art
Madonna della Rondine (Pala Ottoni), 1490–1492 circa, tempera su tavola, 105,5x107 cm, London, National Gallery
Santa Caterina d’Alessandria, 29x21 cm
San Girolamo in penitenza, 29x33 cm
Natività, 29x37 cm
Martirio di San Sebastiano, 29x32,5cm
San Giorgio e il drago, 29x21 cm
Adorazione dei pastori, 1490-1492 circa, tempera su tavola, 37x51 cm, Strassburg, Musée des Beaux-Arts
Sangue di Cristo raccolto da san Francesco, 1490–1500 circa, tempera su tavola, 19x13 cm, Mailand, Museo Poldi Pezzoli
Madonna col Bambino in trono tra i santi Francesco e Sebastiano, 1491, tempera su tavola, 173x145 cm, London, National Gallery
Madonna col Bambino, 1491 circa, tempera su tavola, 60x44,5 cm, New York City, collezione Duveen (?)
Annunciazione (attr.), 1491 circa, tempera su tavola, Amatrice, Chiesa di Sant’Agostino[11]
Santa Caterina d’Alessandria, 1491–1494 circa, tempera su tavola, 38x19 cm, London, National Gallery
Santa Maria Maddalena, 1491–1494 circa, tempera su tavola, 37,5x18,5 cm, London, National Gallery
Immacolata Concezione, 1492, tempera su tavola, 189x90 cm, London, National Gallery
Pala di San Francesco a Fabriano, 1493 circa, tempera su tavola
Incoronazione della Vergine, 255x225 cm, Mailand, Pinacoteca di Brera
Pieta, 128x225 cm, Mailand, Pinacoteca di Brera
Cristo benedicente, 25x25 cm, Rom, Museo di Castel Sant'Angelo
Sant’Onofrio, 28x25 cm, Rom, Museo di Castel Sant'Angelo
Santi Ludovico di Tolosa, Girolamo e Pietro, 28x76 cm, Paris, Museo Jacquemart-André
Santi Paolo, Giovanni Crisostomo e Basilio, 28x76 cm, Paris, Museo Jacquemart-André
San Bernardino da Siena, 28x25 cm, Esztergom, Museo Cristiano
Sant’Antonio da Padova, 28x22 cm, Esztergom, Museo Cristiano
San Domenico, 28x22 cm, Esztergom, Museo Cristiano

Literatur

Carlo Ridolfi, Le maraviglie dell’arte, overo le vite de gl’illustri pittori veneti, e dello Stato. Ove sono raccolte le opere insigni, i costumi & i ritratti loro, Venezia 1648.
Marco Boschini, Le miniere della pittura veneziana, Venezia 1664.
Luigi Lanzi, Storia pittorica dell’Italia, Bassano 1789; edizione critica, Firenze 1968.
Amico Ricci, Memorie storiche delle arti e degli artisti della Marca di Ancona, Macerata 1834.
Bernard Berenson, The Venetian Painters of the Renaissance, Londra 1906.
Lionello Venturi, A traverso le Marche, in "L’Arte", XVIII, 1915.
Bernard Berenson, I pittori italiani del Rinascimento, Milano 1936.
Pietro Zampetti, Il polittico di Carlo Crivelli nel Duomo di Ascoli Piceno, in "Emporium", 1951.
Pietro Zampetti, Carlo Crivelli, Milano 1961.
Pietro Zampetti, Crivelli e Crivelleschi, catalogo della Mostra di Venezia I e II ediz, 1961.
Stefano Bottari, Le mostre del Mantegna e del Crivelli, in "Arte Veneta", 1961.
Pietro Zampetti, Carlo Crivelli, Nardini Editore, Firenze 1986.
Ronald Lightbown, Carlo Crivelli, Yale University Press, New Haven - London 2004. ISBN 0-300-10286-0
Emanuela Daffra (a cura di), Crivelli e Brera, Catalogo della mostra (Milano, Pinacoteca di Brera, 2009-10) Electa, Milano 2009. ISBN 978-88-370-7297-1.


Einzelnachweise

Stefano Zuffi, Il Quattrocento, Electa, Milano 2004, p. 260. ISBN 88-370-2315-4
cit., p. 42.
Zampetti, 1986, cit., p. 43.
Zampetti, 1986, cit., p. 11.
Zampetti, 1986, cit., p. 15.
Zampetti, 1986, cit., p. 12.
Zampetti, 1986, cit., p. 14.
Zampetti, 1986, cit., p. 13.
Fabiani, cit. in Zampetti, 1986, p. 13.
Zampetti, 1986, cit., p. 46.
Attribuzione proposta da Cesare Verani, Rieti e il suo territorio, Milano, 1976, pp. 239-276

----

Fine Art Prints | Grußkarten | Handyhüllen | Lebensstil | Herren , Damen Bekleidung | Wohnkultur ...

----

Künstler

A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M -
N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z

Zeichnungen, Gemälde, Liste

Paintings, List

Von Wikipedia, Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen beschrieben

Index

Hellenica World - Scientific Library