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Enosichthon (Ἐνοσίχθων). Von demselben Stamme abgeleitet, wie Ennosigaios, nämlich von ἔνοσις–χθών, kennzeichnet E. den Poseidon als den ,Erderschütterer‘, der nicht nur mit der Meeresbrandung die Gestade umtost, sondern auch seinen Dreizack in die Erde stößt und Erdbeben verursacht (vgl. schon Hom. Il. XX 57ff.). Das Wort, welches bei Homer noch etwas häufiger vorkommt als das schon oft erscheinende Wort Ennosigaios, wird bald als Beiname des Poseidon, bald als selbständiger Name für diesen Gott gebraucht. Aus der großen Zahl von Belegen, welche Bruchmann Epitheta deorum 196 zusammenstellt, geht hervor, daß zwischen diesen beiden Arten des Gebrauches kein Unterschied besteht. Über die Erklärung des Wortes bestand schon im Altertum kein Zweifel: ebensowenig fehlt E. in den antiken Epikleseissammlungen: vgl. Anon. Laur. 7 (Schoell-Studemund Anecd. var. I 267). Hesych. Suid. Etym. M. Cornut. 22.
[Jessen.]

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft

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