Vittore Carpaccio
Gemälde
The Meditation on the Passion
The Departure of Ceyx
Portrait of a Lady with a Book
Preparation of Christ's Tomb

Das Wunder der Reliquie vom Heiligen Kreuz

Das Wunder der Reliquie vom Heiligen Kreuz, Detail

Das Wunder der Reliquie vom Heiligen Kreuz, Detail

Das Wunder der Reliquie vom Heiligen Kreuz, Detail

Der Erlöser segnet vier Apostel


Begräbnis des Hl. Hieronymus, Detail

Begräbnis des Hl. Hieronymus, Detail

Hl. Georg im Kampf gegen den Drachen

Hl. Georg im Kampf gegen den Drachen, Detail

Hl. Georg im Kampf gegen den Drachen, Detail

Hl. Georg im Kampf gegen den Drachen, Detail

Hl. Hieronymus mit dem Löwen im Kloster

Hl. Hieronymus mit dem Löwen im Kloster, Detail

Hl. Hieronymus mit dem Löwen im Kloster, Detail

Hl. Tryphon von Phrygien befreit die Tochter Kaiser Gordians von einem Dämon

Hl. Tryphon von Phrygien befreit die Tochter Kaiser Gordians von einem Dämon, Detail

Taufe der Ungläubigen durch Hl. Georg

Taufe der Ungläubigen durch Hl. Georg, Detail

Taufe der Ungläubigen durch Hl. Georg, Detail

Taufe der Ungläubigen durch Hl. Georg, Detail





Vision des Hl. Augustinus, Detail

Vision des Hl. Augustinus, Detail

Vision des Hl. Augustinus, Detail

Vision des Hl. Augustinus, Detail

Vision des Hl. Augustinus, Detail

Vision des Hl. Augustinus, Detail

Vision des Hl. Augustinus, Detail

Vision des Hl. Augustinus, Detail

Vision des Hl. Augustinus, Detail

Vision des Hl. Augustinus, Detail

Legende der Hl. Ursula: Ankunft der englischen Gesandten

Legende der Hl. Ursula, Detail

Legende der Hl. Ursula, Detail

Legende der Hl. Ursula, Detail

Legende der Hl. Ursula: Ankunft in Köln

Legende der Hl. Ursula: Apotheose der Hl. Ursula

Legende der Hl. Ursula: Begegnung der Pilger mit dem Papst

Legende der Hl. Ursula, Detail

Legende der Hl. Ursula: Begegnung der Verlobten und Beginn der Pilgerfahrt

Legende der Hl. Ursula, Detail

Legende der Hl. Ursula, Detail

Legende der Hl. Ursula, Detail

Legende der Hl. Ursula: Der Abschied der Gesandten

Legende der Hl. Ursula: Der Traum der Heiligen

Legende der Hl. Ursula: Rückkehr der Gesandten in die Heimat

Legende der Hl. Ursula, Detail

Legende der Hl. Ursula, Detail

Legende der Hl. Ursula, Detail

Legende des Hl. Stephan: Einsegnung

Legende des Hl. Stephan: Einsegnung, Detail

Legende des Hl. Stephan: Predigt des Hl. Stephan

Legende des Hl. Stephan: Predigt, Detail

Legende des Hl. Stephan: Streitgespräch

Legende des Hl. Stephan: Streitgespräch, Detail

Legende des Hl. Stephan: Streitgespräch, Detail

Legende des Hl. Stephan: Streitgespräch, Detail

Legende des Hl. Stephan: Streitgespräch, Detail


Anbetung des Christuskindes, Detail

Kreuzigung der Zehntausend auf dem Berg Ararat

Maria und Johannes der Täufer beten das Christuskind an

Meditation über die Passion Christi






Präsentation Jesu im Tempel


Thronende Madonna und Johannes der Täufer

Thronende Madonna und Johannes der Täufer, Detail

Thronende Madonna und Johannes der Täufer, Detail



Zyklus »Albanesi«, Szene: Maria Geburt
Zeichnungen






Vittore Carpaccio (* um 1465 in Venedig; † 1525/26 in Venedig) war ein bedeutender Maler und Zeichner der Frührenaissance in Venedig.
Leben und Hauptwerke
Carpacchio wuchs in Venedig als Sohn des Kürschners Scarpazo auf, diese venezianische Namensform erscheint noch in der Signatur seines frühesten erhaltenen Werks, einem Christus Salvator, um 1485/1490. Über seine Ausbildung gibt nur der Stil seiner frühen Werke Auskunft. Man nimmt an, dass er ein Schüler Gentile Bellinis oder eines Malers aus dessen Umkreis war, aber auch Einflüsse älterer Venezianer wie Alvise Vivarini, Antonello da Messina (um 1430–1479) und Giovanni Bellini (1437–1516) sind aufgezeigt worden.
Das Hauptwerk seiner Frühzeit, die Gemälde des neunteiligen Zyklus Legende der Hl. Ursula entstand für die gleichnamige scuola in den Jahren 1490–1495. Es bildet den Auftakt für Aufträge zu Bilderzyklen für mindestens drei weitere scuole. In den 1490er Jahren entstand auch das motivisch ungewöhnliche Genrebild der beiden venezianischen Edeldamen auf dem Balkon (früher als „Zwei Kurtisanen“ gedeutet). Es bildete einst mit der Jagd in der Lagune eine zusammenhängende Tafel. Als weiterer Höhepunkt seines Schaffens gilt die noch am Ursprungsort, der Scuola di S. Giorgio degli Schiavoni hängende Bilderfolge (1502–1507). 1511–20 schuf er fünf Gemälde für die Scuola di Santo Stefano, von denen heute nur noch vier in den Museen zu Berlin, Mailand, Paris und Stuttgart zu sehen sind. Im Alter arbeitete er auch für Kirchen in Dalmatien und Istrien, dort ließ sich auch sein Sohn Benedetto als Maler nieder.
Die Szenerien seiner Bilderzählungen nutzte Carpacchio, um auch die Stadtgestalt Venedigs und deren genau beobachtetes alltägliches Leben, ihre Bräuche und Feierlichkeiten wiederzugeben. Im allegorischen Hintergrund seiner Themen und der prächtigen Ausgestaltung mancher Motive spiegelt sich die Aktualität der Türkenkriege. Die Episoden werden dabei eher poetisch als mit Pathos stilisiert. Gesicherte Porträts sind von Carpaccio kaum erhalten. Seine symbolisch angereicherte Bildersprache zeigt, wie belesen und gebildet er war. Die Architekturen haben etwas exotisch-phantastisches, doch sind sie klar gebaut, fest umrissen und folgen einer streng geometrischen Perspektive. Die Landschaft schmückt er fabulierfreudig und detailreich aus. Das Licht in allen Variationen vom Morgendämmer bis zum indirekten Lichteinfall der Interieurs spielt bei Carpaccio eine besondere Rolle – selbst wenn man bedenkt, wie sehr dieser Aspekt generell die venezianische Malerei bestimmt. Eine charakteristische Farbpalette, besonders in den Rottönen, spielt damit zusammen. Carpaccios Spätwerk wird als schwächer angesehen, eine gewisse Erstarrung, die abnehmende Klarheit der Farbgebung und Atmosphäre dürfte auf einen zunehmenden Anteil von Werkstattgehilfen zurückgehen.
Literatur
Friedrich Wilhelm Bautz: Carpaccio, Vittore. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 1, Bautz, Hamm 1975. 2., unveränderte Auflage Hamm 1990, ISBN 3-88309-013-1, Sp. 935–936.
A. Gentili: Carpaccio, in: Allgemeines Künstlerlexikon, Bd. 16, München:K.G.Saur, 1997, S. 528–532
Ines Kehl: Vittore Carpaccios Ursulalegendenzyklus der Scuola di Sant'Orsola in Venedig. Eine venezianische Illusion (= Manuskripte der Kunstwissenschaft in der Wernerschen Verlagsgesellschaft. Bd. 36). Werner, Worms 1992, ISBN 3-88462-935-2.
Jan Lauts: Carpaccio. Gemälde und Zeichnungen. Gesamtausgabe. Phaidon-Verlag, Köln 1962.
Vittorio Sgarbi: Carpaccio. Hirmer, München 1999, ISBN 3-7774-8320-6.
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