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Peter von Cornelius

Gemälde

Die klugen und die törichten Jungfrauen

Joseph deutet die Träume des Pharao

Joseph deutet die Träume des Pharao, Detail

Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen

Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen, Detail

Wirtshausszene


Zeichnungen

Aktstudie einer Frau

Beweinung Christi

Caroline Grossi mit ihren Kindern

Die Begegnung der Königinnen

Cornelius und Overbeck

Erschaffung der Welt

Niebelungensage

Niebelungensage

Niebelungensage

Niebelungensage

Niebelungensage

Niebelungensage

Kuppelentwurf

Kuppelentwurf

Entwurf für Lünettenfeld

Entwurf für Lünettenfeld

Wandfeldentwurf

Faust und Gretchen

Faust und Gretchen vor der Kirche

Der Gang zum Brocken

Frau Elisabeth Malss

Gewandstudie

Gretchen in der Kirche

Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen

Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen

Josephs Traumdeutung

Kriemhilde erblickt Siegfrieds Leiche

Porträt des Carl Philipp Fohr

Porträt eines Knaben

Siegfrieds Ermordung

Titelblattentwurf zu den »Niebelungen«

Titelblattentwurf zu Goethes »Faust«

Transparentwurf, mit Stadtallegorie Frankfurt am Mains und Minerva, die einen Feind niederzwingt

Peter von Cornelius (* 23. September 1783 in Düsseldorf; † 6. März 1867 in Berlin) war ein deutscher Maler und einer der Hauptvertreter des Nazarener-Stils.

Der Maler Peter von Cornelius , Berlin. Hermann Biow

Leben

Cornelius war der Sohn des Malers Aloys Cornelius und dessen Ehefrau Anna Cosse. Er erfuhr seine erste künstlerische Ausbildung durch seinen Vater, der Dozent an der Akademie der bildenden Künste in Düsseldorf war.

Bis 1809 war Cornelius an der Akademie tätig, später (1819–1824) deren Direktor und beteiligte sich auch häufig an den Weimarer Preisaufgaben von Johann Wolfgang von Goethe. 1816 erschien seine Illustrationsfolge zu Goethes Faust I, mit der er seinen anfänglich barocken Klassizismus aufgab und sich neogotischen Formen zuwandte. Als Vorgänger können die Maler Ernst Ludwig Riepenhausen und Franz Pforr gelten.

Von 1809 bis 1811 wohnte Cornelius im Haus eines Förderers, des Verlegers Friedrich Wilmans, in Frankfurt am Main; zwei Bilder von Wilmans und seiner Frau entstanden. 1811 ging er nach Rom, wirkte in der Casa Bartholdy und freundete sich dort mit dem Maler Friedrich Overbeck an.[1] Dieser nahm ihn in den Lukasbund auf, der als Keimzelle der Nazarener[2] gilt.

1819 berief Kronprinz Ludwig von Bayern Cornelius nach München, wo er unter anderem die Glyptothek neu gestalten sollte. Obwohl das Verhältnis zwischen Künstler und Regenten sehr schwierig war, wurde Cornelius 1825 mit der Leitung der dortigen Akademie der Bildenden Künste betraut. Als Unterstützung für seine vielseitigen Aufgaben brachte Cornelius einen Teil seiner Düsseldorfer Schüler wie beispielsweise Hermann Anschütz, Wilhelm Kaulbach und Adam Eberle mit, denen sich später noch Moritz von Schwind anschloss. 1841 kam es zum Zerwürfnis mit dem König und Cornelius übersiedelte nach Berlin. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. beauftragte ihn mit der künstlerischen Ausgestaltung des geplanten neuen Domgebäudes und der Friedhofshalle daneben, vom König auch gerne Campo Santo genannt. Graf Atanazy Raczyński überließ ihm den Südflügel seines Palais als Atelier. Im Jahr 1843 trat Cornelius in die Gesetzlose Gesellschaft zu Berlin ein. Da der von König Friedrich Wilhelm IV. geplante Domneubau nicht über die Arbeiten an den Fundamenten hinauskam und auch der Campo Santo nicht vollständig fertiggestellt wurde, konnten die Entwürfe, an denen Cornelius fast über 20 Jahre arbeitete, nie in die Realität umgesetzt werden. 1860 wurde er Mitglied im Verein für christliche Kunst in München.[3]


Werke

In seinen monumentalen Werken versuchte er eine Neubelebung deutscher Freskomalerei, wobei seine eigentliche Begabung weniger in der Farbgebung als eher in der Figurenzeichnung deutlich wird.[4] In seinem Spätwerk lehnte er sich stark an die klassische Form Raffaels an.

1820–30: Fresken Die Götter Griechenlands in der Glyptothek, München, verloren – Kartons in der Nationalgalerie Berlin.
1836–40: Altarfresko Das Jüngste Gericht und Ausmalung der Ludwigskirche, München.
1841–67 Die Apokalyptischen Reiter, Karton, ehemals Nationalgalerie Berlin (seit 1945 verschollen)[5]
1850: Bildmedaillons der Propheten des Alten Testaments in der Kirche St. Nikolai, Potsdam.
Fresken im Palazzo Zuccari

Illustrationen (Auswahl)

Aventiure von den Nibelungen. Prêtre, Berlin 1817. Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
Bilder zu Goethe’s Faust. Wenner, Franckfurt am Main 1816. Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
Le Paradis du Dante. Avec texte explicatif, dessiné au trait par Pierre de Cornelius. Boerner, Leipzig 1830. Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
Entwürfe zu den kunstgeschichtlichen Fresken in den Loggien der Königlichen Pinakothek zu München. Dürr, Leipzig 1875 (Digitalisierte Ausgabe)

Ehrungen
Peter-von-Cornelius-Denkmal am Düsseldorfer Hofgarten

1839 erhielt Peter von Cornelius das Ritterkreuz der französischen Ehrenlegion[6]
1842 wurde Cornelius der Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste verliehen und
1844 von der Universität Münster mit dem Titel Dr. phil. h.c. geehrt.
1845 wurde er zum Ehrenmitglied (N. A. Honorary) der National Academy in New York gewählt.[7]
1859 ernannte ihn das Freie deutsche Hochstift zum Meister.
1862 wurde er Ehrenbürger von Düsseldorf.
Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München.
Im Jahr 1867 wurde in Wien Mariahilf (6. Bezirk) die Corneliusgasse nach ihm und seinem Neffen Peter Cornelius benannt.
1879 wurde eine von Adolf von Donndorf geschaffene Skulptur Cornelius’ in Düsseldorf enthüllt.

Peter von Cornelius ist auch der Namensgeber des Cornelius-Preises der Stadt Düsseldorf.

Literatur

Herman Riegel: Cornelius, der Meister der deutschen Malerei. Rümpler, Hannover 1866
Friedrich Pecht: Cornelius, Peter von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 4, Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 484–497.
Werner Schmidt: Peter von Cornelius. Ausstellungskatalog. Berlin/Nationalgalerie, 1956.
Herbert von Einem: Cornelius, Peter von. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 3, Duncker & Humblot, Berlin 1957, ISBN 3-428-00184-2, S. 363–365 .
Friedrich Wilhelm Bautz: Cornelius, Peter von. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 1, Bautz, Hamm 1975. 2., unveränderte Auflage Hamm 1990, ISBN 3-88309-013-1, Sp. 1131–1132.
Frank Büttner: Peter Cornelius in Düsseldorf. In: Wend von Kalnein (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule. Mainz, 1979, S.48–55.
Stefanie Bielmeier: Gemalte Kunstgeschichte. Zu den Entwürfen Peter von Cornelius für die Loggien der Alten Pinakothek. Stadtarchiv, München; Kommissions-Verlag UNI-Druck, München 1983, ISBN 3-87821-185-6
Frank Büttner: Peter Cornelius. Fresken und Freskenprojekte. 2 Bde. Wiesbaden 1980 und 1999.
Léon Krempel, Anthea Niklaus (Hrsg.): Cornelius – Prometheus – Der Vordenker. München 2005.

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