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Leo Lionni (* 5. Mai 1910 in Amsterdam; † 11. Oktober 1999 in Radda in Chianti) war ein italienischer Grafiker, Maler und Schriftsteller.


Leben

Leo Lionni wurde als Sohn eines jüdischen Diamantenschleifers und einer Sängerin in Amsterdam geboren. Als Junge begeisterte er sich für Malerei und kopierte bereits als 10-Jähriger in den Museen die alten Meister. 1922 übersiedelten die Eltern mit ihm in die USA und zogen danach noch in diverse andere Länder, so dass er mit 14 Jahren bereits fünf Sprachen beherrschte.

1925 kamen sie nach Italien, wo Leo auf Wunsch seines Vaters in Genua Volkswirtschaft studierte und 1935 mit einer Arbeit über den Diamantenhandel promovierte. Während seines Studiums war er bereits als Grafiker und Maler tätig und schloss sich der Kunstbewegung des Futurismus an. 1939 emigrierte Lionni in die Vereinigten Staaten und arbeitete als künstlerischer Leiter für verschiedene Zeitschriften, wo sein „italienischer Stil“ für Furore sorgte. 1945 wurde er amerikanischer Staatsbürger.

1962 kehrte Lionni nach Italien zurück, obwohl er als Artdirector beim Fortune Magazine in New York sehr gut verdiente, und arbeitete seither als freischaffender Künstler. 1959 erschien mit Little Blue and little yellow sein erstes Kinderbuch.

Die letzten Jahre vor seinem Tod lebte der an Parkinson erkrankte Lionni vor allem in seinem Haus am Golf von Genua und in seinem Appartement in New York. Er starb im Alter von 89 Jahren.
Auszeichnungen

1962 Lewis Carroll Shelf Award für Inch by Inch
1964 Deutscher Jugendliteraturpreis für Swimmy

Werke (in Auswahl)

Das kleine Blau und das kleine Gelb (Original: Little Blue and little yellow), 1962
Stück für Stück (Original: Inch by Inch), 1962
Swimmy, 1964
Frederick (Bilderbuch), 1967
Das größte Haus der Welt (Original: The biggest house of the world), 1969
Alexander und die Aufziehmaus (Original: Alexander and the wind-up mouse), 1971
Fisch ist Fisch (Original: Fish is fish), 1972
Theodor und der sprechende Pilz, 1973
Die Maus mit dem grünen Schwanz, 1974
Seine eigene Farbe (Original: A color of his own), 1975
Am Strand sind Steine die keine sind, 1975
Im Kaninchengarten (Original: In the rabbitgarden), 1976
Pezzettino, 1977
Parallele Botanik (Original: Botanica parallela), 1978
Geraldine und die Mauseflöte (Original: Geraldine, the music mouse), 1980
Für Katzen streng verboten, 1981
Wer macht die Blumen bunt?, 1981
Was machen wir heute? (Original: Let’s make rabbits), 1982
Cornelius (Original: Cornelius), 1983
Nicolas, wo warst du?, 1987
Tillie und die Mauer, 1989
Matthias und sein Traum, 1991
Der Buchstabenbaum, 1992
Ein gutes Jahr, 1992
Mister McMaus (Original: Mr. McMouse), 1993
Ein außergewöhnliches Ei (Original: An extraordinary egg), 1994
Das gehört mir! (Original: It's Mine!), 1996
Zwischen Zeiten und Welten. Autobiographie (Original: Between worlds), 1998

Literatur

Gertrud Bünning: Lesemotivation – aber wie? Zur Praxis der Buch- und Leseerziehung in Anfangsklassen. Düsseldorf: Schwann 1981. ISBN 3-590-14582-X.
Leo Lionni: Plastiken, Ölbilder, Zeichnungen, Druckgraphik. Ausstellung vom 8. Februar bis 20. April 1974, hrsg. v. der Baukunst-Architekturgesellschaft „Köln“. Köln 1974.
Leo Lionni at the Library of Congress. An International Children’s Book Day lecture presented on May 12, 1988, hrsg. v. Sybille A. Jagusch. Washington, DC: Library of Congress 1993. ISBN 0-8444-0723-2.

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