Gallia Narbonensis war eine Römische Provinz im heutigen Südfrankreich. Die Bezeichnung als Provinz führte dazu, dass ein Teil der L andscGlanum Provence gena"../../../../thrColFixHdr.css"

Die Provinz erstreckte sich entlang der Mittelmeerküste zwischen Alpes Montes (Alpen) und Pyrenaei Montes (Pyrenäen), landeinwärts bis zum Oberlauf der Garunna (Garonne), den Cebenna Montes (Cevennen) u

Glanum

e)hinauf bis zum Lacus Lemanus (Genfersee).

Gallia Narbonensis grenzte direkt an Italien und die Herrschaft über die Provinz hatte für die Römer eine Reihe von Vorteilen: sie garantierte die Kontrolle des Landwegs auf die Iberische Halbinsel, bildete einen Puffer gegen die Angriffe gallischer Stämme, erm glichte aber auch d ie Kontrolle über den Handel im Tal der Rhône zwischen den Galliern und Massilia (das heutige Marseille).

Als Konsul des Jahres 125 v. Chr. wurde Marcus Fulvius Flaccus vom Senat beauftragt, Massilia gegen die Plünd erungen der Salluvie r zu unterstützten. Flaccus nutzte den Auftrag, um große Teile des Landes zu"../../../../Art/Paintings/de/KuenstlerA.html"umphzug nach Rom zurück.

"http://augusta-stylianou.pixels.com/collections/famous+artists?sort=bestsellers"Zwei Jahre"../../../../Art/Paintings/en/FAPrintts.jpg"das entferntere Gallien (das später nur noch Gallien hieß ) im Gegensatz zu Ga llia citerior, dem näheren Gallien in Norditalien (auch Gallia cisalpina genannt) eingerichtet,

Lage von Glanum

Glanum war eine römische Stadt in der Provence in Südfrankreich an den nördlichen Hängen der Alpilles-Kette im heutigen Département Bouches-du-Rhône, ca. 20 km südlich der heutigen Stadt Avignon und liegt im Süden von Saint-Rémy-de-Provence an der D5 Richtung Maussane-les-Alpilles und Les Baux-de-Provence.

Geschichte

Die Stadt wurde von den Kelto-Ligurern zunächst noch als oppidum oder Festung auf dem Mont Gaussier gegründet. Spätestens im Laufe des 3. Jh. v. Chr. errichteten die Griechen ein Handelszentrum mit Namen Glanum. Ausgehend von Marseille wuchs der griechische Einfluss durch Händler, die die Rhône hinaufzogen. Sie brachten ihr Alphabet, in dem der lokale keltische Dialekt geschrieben wurde und ihren Baustil mit: Eine trapezförmige Agora und ein Theater wurden angelegt. Der Eingang zum Tal wurde mit einem imposanten Tor abgeschlossen.

Glanum war bereits alt, als es im 1. Jahrhundert v. Chr. eine römische Siedlung wurde. Die Agora machte in zwei Phasen einem römischen Forum Platz. Ein Schrein des keltischen Gottes Glanis, der mit einer lokalen Heilquelle in Verbindung gebracht wurde, wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. errichtet. Die Römer übernahmen Schrein und Heiligtum, benannten den Ort nach Glanis und übernahmen ebenfalls eine Dreiheit lokaler Müttergöttinen, denen sie die Bezeichnung Glanicae gaben. Sie wurden mit den Matronen identifiziert. (Auch germanische Stämme am Niederrhein besaßen eine Dreiheit von Muttergöttinnen, die als Matronen bezeichnet werden.) Die Göttinen Epona, Merkur und Rosmertha waren dort ebenfalls repräsentiert. In augustinischer Zeit wurde die Stadt zur Kolonie aufgewertet und viele Monumentalgebäude errichtet, inklusive einem vergrößerten Forum, Thermen, einem Triumphbogen und verschiedenen Tempeln (einige waren durch die Generäle Kaiser Augustus, andere durch seinen Schwiegersohn Agrippa errichtet worden). Selbst ein Staudamm wurde im Westen errichtet. Auch für eine Kanalisation des Stadtgebiets, das vorher in Regenzeiten unter großen Problemen zu leiden hatte, wurde durch ein Ringsystem unter gepflasterten Marktstraßen gesorgt.

Glanum wurde durch den Alemannensturm 260 n.Chr. zerstört und später aufgegeben; seine Einwohner siedelten einige Kilometer weiter nördlich in der Ebene an der Stelle, die später Saint-Rémy-de-Provence genannt wurde. Aber noch in der mittelalterlichen Peutinger-Karte, die auf römischen Wegkarten beruhte, ist Glanum als Glano verzeichnet.

Entdeckungsgeschichte

Glanum wurde erst 1921 ausgegraben und entwickelte sich seitdem zu einer der bedeutendsten römischen Ausgrabungen in Frankreich.

Monumente

Glanum besitzt zwei berühmte antike Monumente vor der Stadt, die französisch Les Antiques genannt werden und als die beiden größten Fragmente und sichtbaren Erinnerungen an die antike Stadt gelten:

Alter Triumphbogen, Glanum

Der eindrucksvolle Triumphbogen (12,50 m lang, 5,50 m breit, 8,60 m hoch), stammt aus der Regierungszeit des Augustus (27 v. - 14 n. Chr.) und macht ihn damit zum ältesten in Gallien. Er zeigt gallische Gefangene, die von den siegreichen Römern in Ketten abgeführt werden. Sein oberer Teil wurde im 18. Jh. mit Steinplatten abgedeckt, was ihm seine etwas merkwürdige Form gab.

Mausoleum, Glanum (Quelle)

Neben dem Triumphbogen befindet sich das Mausoleum (18 m hoch), das von Söhnen zum Gedenken an ihre Eltern errichtet wurde. Es wird auf etwa 30 v. Chr. datiert. Die Inschrift kann noch klar bestimmt werden:

Sex M L IVLIEI C F PARENIBVS SVEIS

Sextius, Marcus und Lucius Julius, Söhne Gaius an ihre Eltern

Diese Form ist ungewöhnlich. Am Fuß ist ein Pedestal eingraviert mit historischen und mythischen Motiven. Die Darstellungen zeigen die folgenden Szenen:

  • Nord: eine Kavallerieschlacht (eines unbekannten Datums und Ortes, möglicherweise mythologisch)
  • Ost: Inspiriert durch den mythischen Krieg zwischen den Griechen und den Amazonen zeigt es einen Krieger, der Trophäen seines toten Feindes nimmt.
  • Süd: Die Legende von der Jagd nach dem Kalydonischen Eber, ausgeführt durch Meleagros mit Kastor und Pollux auf einem Pferd.
  • West: Eine Schlachtszene des Trojanischen Krieges und dem Kampf über den Besitz des Leichnams von Patroklos.

Über dem Pedestal befindet sich ein vierfacher Torbogen, der an einen Triumphbogen erinnert. Dies, der Ort und der Gegenstand der Gravuren hat die Archäologen zu der Vermutung veranlaßt, daß er einem bestimmten Soldaten gewidmet sei. Der Cenotaph wird von einer Struktur überwölbt, die sicherlich einen runden Tempel oder Tholos mit Häuser-Statuen derer repräsentiert, denen er gewidmet ist (heute Kopien).


Weblinks

äter in Gallia Narbonensis umbenannt wurde und schließlich nur no ch Narbonensis hieß .

Hauptstadt wurde erst Aquae Sextiae (Aix-en-Provence), später dann das erst 118 v. Chr. gegründete Colonia Narbo Martius (Narbonne).

Durch die Verwaltungsreform des Diokletian wurde Narbonensis um seinen nördlichen Teil verkleinert, der den Namen Viennensis bekam. Wenig später wurde die Provinz geteilt, wobei die Namen Narbonensis I ( westlich der Rhône) und Narbonensis II (östlich der Rhône) vergeben wurden. Zusammen mit Aquitania I, Aquitania I I, Novempopulana (de r äußerste Südwesten Galliens) und Alpes bilde te man eine Diözese, die die Nummer XIV und den Namen Septem Provinciarum (sieben Provi .

Die wicht dte i n der Provinz waren (alphabetisch):

  • Aginum (Agen)
  • Aquae Sextiae (Aix-en-Provence)
  • Arausio (Orange), Kolonie der Legio II Augusta
  • Arelate (Arles), Kolonie d Ferr ata
  • Baeterrae (Béziers der L egio VII Claudia
  • Carcaso (Carcassonne)
  • For réju s), Kolonie der Legio VIII Augusta
  • Massilia (Marseille)
    style ="margin-left: 0.7cm; margin-right: 0.7cm; font-weight: medium">Narbo (N arbonne), die Hauptsta e der Legio X Gemina
  • Nemausus (Nîmes)
  • Ruscino (die Rouss illon südlich Perpignan - Namenspatron des Rou ssillon)
  • Tolosa (Toulouse)
  • Valentia(Valence)
  • Vienna (Vienne)

Literatur

  • Helga Botermann: Wie aus Galliern Römer wurden. Leben im Römischen Reich. Klett-Cotta, Stuttgart 2005. ISBN 3-608-94048-0
  • Raymond Chevallier: Römische Provence. Die Provinz Gallia Narbonensis. Atlantis-Verl., Luzern u.a. 1985 (Edition Antike Welt, 2) ISBN 3-7611-0568-1
  • Bert Freyberger: Südgallien im 1. Jahrhundert v. Chr. Phasen, Konsequenzen und Grenzen römischer Eroberung (125–27/22 v. Chr.). Steiner, Stuttgart 1999 (Geographica historica, 11) ISBN 3-515-07330-2
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