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Griechische Mythologie

Orestes (griech. Ορεστης) ist ein griechischer Name und bedeutet wörtlich "Der Auf einem Berg steht" oder auch "Bergbewohner".

Orestes in der griechischen Mythologie

In der griechischen Mythologie war Orestes der Sohn des Agamemnon und der Klytaimnestra. Um die Ermordung des Vaters durch Klytaimnestra zu rächen, tötet er seine Mutter im Auftrag Apollons. Die alten Rachegöttinnen, die Erinyen, schlagen ihn zur Strafe mit Wahnsinn und treiben ihn durch die Lande, bis seine Tat auf dem Athener Areopag verhandelt wird. Im Prozess plädiert die Göttin der Stadt, Athene, zu seinen Gunsten. Ihre Stimme gibt den Ausschlag - Orestes kommt frei. Er wird König in seiner Vaterstadt Mykene, die unter seiner Herrschaft glückliche Jahre erlebt. Erst in hohem Alter (mit neunzig Jahren) stirbt Orestes in Arkadien durch den Biss einer Schlange.

Mythologischer Hintergrund

In der griechischen Mythologie war Orestes der Sohn des Agamemnon und der Klytaimnestra. Agamemnon zog in den Krieg und war verschollen, Klytaimnestra heiratete erneut, ohne eine Wiederkehr des Gatten zu erwarten. Als Agamemnon heimkehrte, ermordete sie ihn. Zwei Rechtsgüter standen sich gegenüber: Der Schutz der Mutter vor Versehrtheit und die Forderung nach Gattentreue und Mordbestrafung. Bisher war zugunsten der Mutter entschieden worden. Orestes Tat veränderte die Rechtsprechung. Um die Ermordung des Vaters durch Klytaimnestra zu rächen, tötet er seine Mutter im Auftrag Apollons. Die alten Rachegöttinnen, die Erinyen, schlagen ihn zur Strafe mit Wahnsinn und treiben ihn durch die Lande, bis seine Tat auf dem Athener Areopag verhandelt wird. Im Prozess plädiert die Göttin der Stadt, Athene, zu seinen Gunsten. Ihre Stimme gibt den Ausschlag – Orestes kommt frei. Er wird König in seiner Vaterstadt Mykene, die unter seiner Herrschaft glückliche Jahre erlebt. Letztlich wird den Forderungen der alten Rachegöttinnen aber doch Genüge geleistet: in hohem Alter (mit neunzig Jahren) stirbt Orestes in Arkadien durch den Biss einer Schlange.

Griechische Mythologie

Apollon, Orestes jagt Neoptolemos in Delphi, Der Apollon Templel, und der Omphalos.

In einer anderen Version wird Orestes von Apollon geraten, in Athen das Bild der Pallas Athene als Schutzflehender zu umfassen. Dort wird er dann vom Areopag freigesprochen. Orestes soll in Delphi Neoptolemos erschlagen haben und später Hermione, die Tochter von Helena und Menelaos, geheiratet haben.

Griechische Mythologie

Pylades und Orestes , Francois Bouchot (1800-1842)

Orestes in Literatur und Musik

Aischylos hat den Orestes-Stoff in seiner Orestie behandelt, der einzigen tragischen Trilogie des perikleischen Zeitalters, die uns vollständig erhalten ist. Auch Euripides stellte Orestes in den Mittelpunkt einer seiner Tragödien. Cicero zitiert ein Stück von Marcus Pacuvius über Orestes als Beispiel für Freundschaft in seinem Werk Laelius über die Freundschaft (24.).

Georg Friedrich Händel griff in seiner Pasticcio-Oper Oreste ebenfalls auf die Orestes-Sage zurück.

Bei Johann Wolfgang von Goethe ist er eine der Hauptpersonen in seinem Drama Iphigenie auf Tauris, welches von Orestes Schwester Iphigenie handelt und in dem er seine Zeit am Weimarer Hof verarbeitet.

Eine moderne Bearbeitung des Mythos findet sich in Jean-Paul Sartres Les Mouches (zu deutsch Die Fliegen), welche von der britischen Independent-Band Cranes unter dem Titel La tragédie d'Oreste et Électre als experimentelles Konzeptalbum umgesetzt wurde.

Die US-amerikanische Heavy Metal Band Virgin Steele verarbeitete den Stoff zu ihrer Metal-Oper The House of Atreus, welche unter dem Titel Klytaimnestra oder Der Fluch der Atriden vom Landestheater Schwaben unter Walter Weyers in Memmingen 1999 uraufgeführt wurde.

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Orestes und Elektra, Neapel

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Siehe auch: Tantaliden und Iphigenie

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