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Griechische Mythologie

Kybele , Metropolitan Museum

Kybele (griech. κυβέλη, die Große Göttermutter vom Berg Ida; lat. Magna Mater Deum Idae) ist eine Göttin, die in Phrygien (Kleinasien) verehrt wurde.

Im Mythos wird berichtet, Kybele habe Attis mit Wahnsinn geschlagen, weil dieser sie verschmäht habe. Daraufhin habe Attis sich in einem Tobsuchtsanfall selbst entmannt und sei an der Wunde verstorben. Kybele bereute ihre Tat und errichtete über seinem Grab einen Tempel, stiftete einen Kult der Beweinung und bestimmte Eunuchen für das Priesteramt. Dort wo das Glied des Attis zur Erde gefallen war, wuchs eine Pinie.

Den Griechen war sie auch als Rhea bekannt; in einem ihrer Tempel in Athen war das Staatsarchiv und die Verwaltung untergebracht. Variationen des Namens Kybele - Kubaba, Kuba, Kube - stehen mit dem Stein der Kaaba in Mekka in Verbindung, einem "Kubus", der das Symbol der Großen Göttin trug und einst als das "Alte Weib" bezeichnet wurde.

Bedeutendes Heiligtum in Myra (Artemis Eleuthera).

Kybele wurde nicht in Menschen- oder Tiergestalt dargestellt, sondern als heiliger Stein, weil sie eine höhlenbewohnende Göttin war und in ganz Kleinasien auf dem Berg Ida, dem Berg Sipylos, u.a. verehrt wurde. In Rom wurde der Kult der Magna Mater 205/204 v. Chr. eingeführt, als man ihren heiligen Meteorstein aus Pessinus nach Rom brachte und einen Tempel auf dem Palatin errichtete, der 191 v. Chr. eingeweiht wurde. Sowohl die sybillinischen Bücher als auch das Orakel von Delphi hatten nämlich den Römern geweissagt, sie würden den Krieg gegen Hannibal gewinnen, wenn sie den Kult der großen Mutter nach Rom brächten.

Vom 4. bis 10. April feierte man in jedem Jahr zu Ehren der Göttin die ludi Megalenses. Während der Feiern wurde ein Pinienstamm unter Jubel und Tänzen von Frauen und jungen Mädchen geschmückt, der dann von jungen Männern aufgestellt wurde. Die Feiern waren von orgiastischen Erscheinungen geprägt. Korybanten bildeten Kybeles Gefolge.

Die Einweihungen in die geheimen Mysterien der Kybele beinhalteten auch ein Stieropfer. Ein Ochse, d.h. ein kastrierter Stier wurde über einer Grube geschlachtet und sein Blut rann über die nackten Teilnehmer. Daraufhin feierten sie ihre neugewonnene Unschuld und Wiedergeburt.

In der Antike waren die Galloi genannten Priester der Kybele Eunuchen.

Griechische Mythologie

Smyrna Tetradrachme, Kybele (Cybele), Text SMYRNAION, In Smyrna war ein Tempel der Kybele

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Attis und Kybele, Votivrelief in Venedig

Weblinks

  • 'Fossa sanguinis' - vermutlicher Taufkeller des Kybele-Kults in Neuss/Novaesium.

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