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Griechische Mythologie

Die drei Chariten, Jardin des Tuilleries, Louvre (Quelle)

Die Chariten oder Charites (Χάριτες) sind in der griechischen Mythologie Göttinnen der Anmut, die mit Aphrodite in Verbindung stehen und entsprechen in der römischen Mythologie den drei Grazien, gratiae.

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Hermes, Asklepios und die Chariten, Relief Pio Clementin

Sie sind Töchter des Zeus und der Eurynome und heißen Euphrosyne (die "Frohsinnige"), Thalia, auch Thaleia (die "Blühende") und Aglaia ("Strahlende"). Die drei Grazien waren ein beliebter Gegenstand der bildenden Kunst und wurden meist unbekleidet, sich gegenseitig berührend oder umarmend dargestellt. Eines der bekanntesten Gemälde - "Die drei Grazien" - ist von Raffael.

Siehe auch: Erinyen - Graien - Gorgonen - Horen - Moiren

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"Die drei Grazien, Rubens, 1639

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Die Chariten in Primavera von Sandro Botticelli

Der Name

Der Name wird laut Phurnutus (alias Cornutus: De natura deorum), hergeleitet aus gr. chara "die Freude" > gr. charis > lat. gratiae.

Die Abkunft

Die meisten der antiken Quellen sind sich über Zeus als Vater einig, nennen als Mutter aber: Eurynome (Hesiod), Eunomia, Eurydomene, Eurymedusa, Juno, Evante und Aglaia selbst (Phurnutus), Harmonia und Autonoe.

Sonstigen Quellen zufolge waren es

  • Töchter des Bacchus oder des Liber und der Venus
  • Töchter des Helios und der Aegle (Pausanias, siehe unten)

Anzahl und besondere Namen

Einige antike Quellen nennen laut Pausanias von Cäsarea aus Kappadocien (griechischer Geschichtsschreiber aus dem 2. Jahrhundert) bloß zwei Grazien:

a) Wie sie die Athener seit ältesten Zeiten verehrten:

  • Auxo (nicht zu verwechseln mit einer der Horen, Tochter des Zeus und der Themis)
  • Hegemone

b) Wie sie die Lakedämonier in Lakonien verehrten:

  • Phaenna ("die Glänzende, Leuchtende")
  • Klita

Die meisten antiken Quellen nennen wie Hesiod drei Grazien:

  • Aglaia (als Charis Gemahlin des Hephaistos (Vulcanus));
  • Thalia (nicht zu verwechseln mit der Muse für das Lustspiel, Tochter des Zeus und der Mnemosyne);
  • Euphrosyne, laut Phurnutus auch Euphrone genannt.

Die jüngste [welche?] wird laut Homers Ilias zuweilen auch Pasithea genannt.

Eine Grazie namens Pitho oder Suadela kommt laut Pausanias in einigen Quellen als vierte hinzu oder wird laut Aristophanes statt Euphrosyne genannt.

Chariten Gallerie

 Drawing - The Three Graces by Jean-Etienne Liotard

The Three Graces, Jean-Etienne Liotard

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The Three Graces, Lucas Cranach the Elder

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Spring (Primavera ) Detail, Sandro Botticelli

The Three Graces , Francesco Furini

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The Three Graces, Peter Paul Rubens

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The Three Graces, Peter Paul Rubens

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The Three Graces, Peter Paul Rubens

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Three Graces, adorning Nature , Peter Paul Rubens

Venus, Amor and the three Graces , Pietro Liberi

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Three Graces, Raphael

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The Three Graces, Jacopo Zucchi

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The Three Graces, Giovanni Martinelli

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The Three Graces, Charles André van Loo

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The Three Graces, Alessandro Varotari

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The Three Graces, William Edward Frost

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The Three Graces, William Etty

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Ceiling fresco in San Paolo in Parma: Three Graces, Correggio

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The Youth ( The Three Graces ), Hans Baldung Grien

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A Classical Landscape with Venus and Cupid Accompagnied by the Three Graces, Nicolas Colombel

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The Three Graces, Sir Edward Burne-Jones

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The Three Graces, Francesco Furini

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The Three Graces, Francesco Furini

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Venus, Cupid and the Three Graces, Pietro Liberi

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Venus adored by the Graces, Pietro Liberi

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The Graces unveiling Nature, Benjamin West

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Euphrosyne, Frank Weston Benson

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Thalia, Frank Weston Benson

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Aglaia, Frank Weston Benson

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The Three Graces, Jean-Baptiste Regnault

Venus and the Three Graces Surprised by a Mortal, Jacques Blanchard

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Study on the psyche loggia, Raphael

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Mercury and the Three Graces, Agostino Carracci

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Sequence of the so-called " Lascivie ", Agostino Carracci

Literatur

  • Benjamin Hederich: Gründliches mythologisches Lexikon. ISBN 3-534-13053-7.

Lexikon der Griechischen Mythologie

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