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Aiolos (griechisch Αἴολος ) (lateinisch auch Aeolos, deutsch: Äolus) ist der griechische Gott des Windes. Aiolos (Erd-Zerstörer) ist mit Eos, der Göttin der Morgenröte, verheiratet. Er ist von Zeus als der Herrscher über die einzelnen Winde eingesetzt worden. Zu den Winden gehören Boreas (Nordwind), Euros (Süd-Ostwind), Zephyros (Westwind) und Notos (Südwind). Nach Homers Odyssee bewohnt er eine eigene schwimmende Insel Aiolis.

Homer erzählt Odysseus am Anfange des zehnten Gesanges der Odyssee, dass er zu der Insel des Aiolos gelangt sei, beschreibt sie als schwimmend und von einer ehernen Mauer ganz umschlossen. In einem Palaste sind dem Ae. sechs Söhne, Astyochos, Xuthos, Androkles, Pharaimon, Jokastos und Agathyrnos, und sechs Töchter geboren, welche, mit einander verheirathet, stets bei ihm bleiben und ihre Zeit mit Schmausen zubringen, denn unzählbare Speisen sind ihnen aufgestellt. Aiolos nimmt den Fremden gastfreundlich auf, beherbergt ihn einen Monat lang, und entsendet ihn dann mit günstigem Winde in die Heimat, während er ihm die feindseligen Stürme, in den Schlauch von einem neunjährigen Rinde gesperrt, mitgibt, und sie selbst mit silbernem Seile im Schiffe festbindet.

Der Sack mit den Winden wird durch die Gefährten des Odysseus unvorsichtig geöffnet, alle Winde fahren gleichzeitig heraus, und das Schiff wird zur Aiolis zurück getrieben. Von den 12 Schiffen des Odysseus werden 11 zerstört. Als Odysseus Aiolos erneut ersucht, ihm einen Sack zu gewähren, verflucht der ihn und seine Gefährten und weist sie ab.

Die Höhle, in welcher die Winde ihren Sitz haben, wird von dem Einen nach Thrakien, von dem anderen nach Sizilien, und nach den äolischen oder liparischen Inseln von einem Dritten und Vierten versetzt. Der letzteren Meinung sind auch Homer und Virgil (vgl. Aen. 1, 50 .). Plinius (N. G. 3, 14) ergänzt die Nachricht, indem er die bei Sizilien liegenden Liparias, Hephästiaden, oder vulkanischen Inseln, als die ehemals äolischen bezeichnet, und Strongyle als die Residenz des Aiolos. angibt.


Griechischer Ausdruck:

Anoixe o Askos tou Aiolou (Ανοιξε ο ασκός του Αιόλου ), "Es wurde der Luftsack des Aiolos geöffnet"


siehe auch: Aiolos, den Stammvater der Hellenen

Beispiel für Tonmalerei in Georg Philipp Telemanns Musik (aus der Wasser-Ouverture C-dur für 2 Blockflöten, Piccoloblockflöte, Traversflöte, Fagott, Streicher und Generalbass, TWV 55:C3). Zu Beginn des Der stürmende Aeolus überschriebenen 7. Satzes wird der lauter werdende Wind mit nacheinander einsetzenden Instrumenten umgesetzt:

Eisvogel, Alcedo Atthis, Alcedo aus dem griechischen Alkyone, der Tochter des Windgottes Aiolos

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