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Bild von P. Connolly, The Greek armies, 1978


Eine Sarissa ist eine makedonische Stoßlanze mit hölzernem Schaft aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Ihre Länge von bis zu 6 Metern machte sie zum wesentlichen Element der Makedonischen Phalanx. Die Erfindung der Sarissa wird Philip von Makedonien, dem Vater von Alexander dem Großen, zugeschrieben.

Die exorbitante Länge wurde erst möglich, als man erkannte, dass das Holz der Kornelkirsche fester und leichter ist als andere Holzarten, d.h. die Sarissen zersplitterten beim Zusammenprall der Heere nicht unmittelbar.

Die Sarissa hatte an beiden Enden Spitzen. Das untere Ende wurde von den Kämpfern in den hinteren Reihen der Phalanx dazu genutzt, um in der Vorwärtsbewegung auf gestürzte Gegner einzustechen. Es war oft, um den Trägern die Balance zu erleichtern, mit metallenen Gegengewichten bewehrt.

Da die mit Sarissen ausgerüsteten Heere nur kleine, an der Schulter befestigte Schilde trugen, wurde versucht, mit Hilfe der in den hinteren Reihen der Phalanx aufrecht getragenen Lanzen Pfeile und andere Wurfgeschosse des Gegners abzulenken.

Die Waffe war sehr schwer handzuhaben und innerhalb des Truppenverbandes kaum individuell zu bewegen. Ein Gegner, der durch den Wald der Spitzen hindurchkam, konnte aus den Nähe kaum noch abgewehrt werden - also sollten die Feinde auf großem Abstand gehalten werden, wofür die Technik optimiert wurde, z.B. durch den integrierten Einsatz verschieden bewaffneter Truppenteile.

Die Römer fanden nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell Mittel und Wege, mit Sarissen bewaffnete Phalangen zu besiegen.

Leichte Reiterei, die mit Sarissen ausgestattet war, wurden Sarissaphoren ("Sarissenträger") genannt.


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