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- Kunst Galerie -

 

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Lipari gehört mit seinen Nachbarinseln Stromboli, Salina, Vulcano, Panarea, Filicudi und Alicudi zur Inselgruppe der Äolischen oder Liparischen Inseln (italienisch: „Isole Eolie“) im Tyrrhenischen Meer. Lipari ist der Name der Gemeinde, der Insel und des Hauptortes. Die Insel gehört zur Region Sizilien in Italien und liegt in der Provinz Messina.

Die Gemeinde

Die Gemeinde umfasst ein Gebiet von etwa 37 km² und hat 10.805 Einwohner (Stand am 31. Oktober 2005), von denen 5000 im gleichnamigen Hauptort Lipari leben. Die nächst gelegenen Gemeinden sind: Santamarina Salina, Leni und Malfa.

Geologie

Die Insel Lipari ist vulkanischen Ursprungs, allerdings ist kein aktiver Vulkanismus mehr vorhanden. Die Entstehung erfolgte in mehreren Phasen, wobei sowohl die Eruptionszentren als auch das eruptierte Material sehr verschieden waren. Während der Süden der Insel zusammen mit der benachbarten Insel Vulcano entstanden ist und Dome aufweist, ist der Westen und Osten durch strombolianische Eruptionen entstanden, in der Mitte befinden sich die Stratovulkanen Monte Chirica (höchste Erhebung der Insel, 602 m hoch) und Monte S. Angelo, und im Nordosten gibt es bis zu 300 m dicke Bimsablagerungen und zwei Obsidianströme. Der Obsidian wurde schon seit der Jungsteinzeit abgebaut; Funde aus dieser Zeit gibt es im ganzen westlichen Mittelmeerraum. Die riesigen weißen Bimsablagerungen, welche auch Monte Chirica bedecken, sind die größten der Welt und werden an der Nordküste bei Acquacalda abgebaut.

Geschichte

Die Besiedlung der Insel lässt sich seit etwa 4000 vor Christus nachweisen. Zu griechischer Zeit entwickelte sich der Ort Meliguni oder Lipara, wie er auch genannt wurde. Die Normannen machten aus Lipari im 7. Jahrhundert ein Bischofssitz. Im Mittelalter war Lipari eine Festung. Der Ort befand sich damals in der Nähe der Kathedrale.

Bei dem Erdbeben 1783 wurde Lipari zum größten Teil zerstört. 1939 bauten die Einwohner einen Einschnitt in den Mauergürtel und hatten somit einen direkten Zugang zum Schloß und der Kathedrale.


Sehenswürdigkeiten

Neben den Inseln Stromboli, Salina, Vulcano, Panarea, Filicudi und Alicudi ist in Lipari, auf der Insel Lipari besonders sehenswert:

Archäologisches Regionalmuseum. es liegt in großen Teilen in der Burg. Zu sehen sind Fundstücke aus der Vorzeit und Frühzeit von Lipari, Inschriften von Nekropolen. Weitere Abteilungen befassen sich mit der klassischen Archäologie und der Meeresarchäologie. Zusätzlich gibt es eine vulkanische Abteilung.

Die archäologische Zone außerhalb der Stadt

Die Natur, die durch den Vulkanismus geprägt ist


Söhne und Töchter der Stadt

  • Christian Riganò italienischer Fußballspieler.

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