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Das homerische Ismaros (Ismara), im Land der Kykonnen, ist vermutlich die antike Hafenstadt Maroneia. Sie erstreckte sich von dem heutigen Dorf Maronia, südlich von Komotini am Fusse der Rhodopen, bis zur Ägäisküste. Sie ist schon in der Odyssee für ihren Wein berühmt. Odysseus erhält dort von Maron, dem thrakischen Priesterkönig des Apollon, Sohn des Euanthes, den berauschenden roten Wein (Odyssee 9,40ff., Odyssee 9,196ff.) mit dem er den Kyklopen betrunken gemacht hat, um ihn zu blenden. Bei Ovid werden Hebros und Strymon als Ismarier bezeichnet. (Ovid, Methamorphosen. 2. Buch).

Maronia liegt 30 km südlich von Komotini und ist ein ländliches Dorf mit noch traditionellen Häusern, es liegt in einer reizvollen Landschaft inmitten riesiger archäologischer Fundstätten, die bis an die Küste reichen. Die antike Stadt wurde an den Ausläufern des Ismaros Gebirges von Siedlern der Insel Chios im 7. Jahrhundert v. Chr. gegründet. Sie erlebte ihre Blüte im 5. Jahrhundert v. Chr. und zusammen mit Abdera und Aino bildete sie das wichtigste Handelszentrum von Thrakien. Die archäologische Stätte von Maronia umfasst ein Gebiet von zwei Kilometern und beinhaltet Überreste der antiken Stadtmauer, ein Theater, ein Heiligtum, das vermutlich Dionysos geweiht war, und Mosaikböden eines Hauses aus dem 3. Jahrhundert v. Chr..

In den rötlichen Felsen der Umgebung befinden sich kleine Höhlen. Leicht salzige Seen mit vielen Fischen und Vögeln kennzeichnen die Landschaft. In der Nähe liegt das Fischerdorf von Agios Charalambos.

Mythologisch ist Ismaros (Immarados) der Sohn des thrakischer Königs Eumolpos.

Ismaros ist auch eine alte Bezeichnung für einen Ausläufer der Rhodopen.

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