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- Kunst Galerie -

 

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Verwaltungsbereich: Kreta
Präfektur : Chania

Region Sfakia

Frangokastello (griechisch Φραγκοκάστελλο) ist eine Streusiedlung an der Südküste der Mittelmeerinsel Kreta (Griechenland) mit etwa 150 Einwohnern. Sie gehört zur Gemeinde Sfakia der Präfektur Chania und liegt etwa 10 Kilometer östlich des Hauptortes Chora Sfakion.

Benannt ist Frangokastello nach einem im Jahre 1371 auf einer flachen Halbinsel erbauten venezianischen Kastell, von dem die zinnenbewehrten Außenmauern auch heute noch stehen. Im Inneren des frei zugänglichen Bauwerkes sind hingegen nur noch die Grundmauern der Anlage erkennbar. Über dem Südportal der Festung prankt noch gut erhalten das Wappen der venezianischen Bauherren, der Markuslöwe.

Ursprünglich wurde das Kastell nach dem heiligen Nikitas benannt, wie auch die 350 Meter östlich der Festung gelegene Kirche Agios Nikitas diesem Heiligen geweiht ist. Schon bald wurde bei den Einheimischen jedoch der Name Frankenkastell gebräuchlich, nach der im Mittelalter im östlichen Mittelmeer üblichen Allgemeinbezeichnung der Westeuropäer, einschließlich der Venezianer, als "Franken". Die Kirche Agios Nikitas ist an Stelle einer frühchristlichen Basilika errichtet, von der noch Überreste eines Mosaikfußbodens erhalten sind, die sich vor der Kirche befinden.

Frangokastello liegt am Südrand einer spärlich bewachsenen Ebene vor der Kulisse der Kryoneritis-Berge. Die Siedlung bildet keinen geschlossenen Siedlungsraum, sie wird immer wieder durch Freiflächen aufgelockert. Trotz einiger Hotelanlagen und Tavernen gibt es keine Hochbauten, was den weitläufigen Eindruck der Siedlung noch verstärkt.

Der Strand von Frangokastello liegt unterhalb der Festung auf der vorgelagerten Halbinsel. Die westlich anschließende Lagune bildet ein natürliches Hafenbecken für die dort liegenden Fischerboote. Der Strand selbst aus feinem hellen Sand fällt flach ins Meer ab. Er ist in der Saison stark besucht. Vor dem Kastell am Strand gibt es eine Taverne mit Andenken-Verkauf. Auch Liegen und Sonnenschirme werden verliehen.

Etwa 500 Meter östlich liegt der weniger besuchte Strand von Orthi Ammos. Hier haben sich durch starke Winde, die vor allem im Herbst häufig sind, hohe Sanddünen an der Steilküste gebildet. Zu erreichen ist der Strand über eine Treppe zwischen den Dünen, die am Eingang einer Hotelanlage an der gegenüberliegenden Seite des unbefestigten Küstenweges beginnt. Das Ufer fällt hier schneller ins Meer ab als an der Festung. Der Sand am Wasser ist etwas dunkler und es gibt einige Felsplatten im flachen Wasser. Am Strand von Orthi Ammos ist FKK üblich, wenn auch nicht ausschließlich. Einen Verleih von Liegen und Sonnenschirmen gibt es hier bislang nicht.

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