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Dekeleia war in der Antike eine kleine Stadt in Nord-Attika, die während des Peloponnesischen Krieges entscheidende strategische Bedeutung erhielt, weshalb die letzte Phase des Krieges auch dekeleisch-ionischer Krieg genannt wird.

Der Athener Alkibiades floh während der Sizilienexpedition 415 v. Chr. wegen des Hermenfrevels nach Sparta. Er beriet fortan die Spartaner im Krieg gegen seine Heimatstadt. Einer seiner Ratschläge war, die kleine Stadt Dekeleia in Attika zu besetzen und zu befestigen. Dekeleia, an der Nordgrenze Attikas zu Boiotien gelegen, befand sich in Sichtweite Athens.

In der ersten Phase des Krieges hatten sich die jährlichen Plünderungszüge der Spartaner in Attika auf den Sommer beschränkt.

Die dauerhafte Präsenz einer spartanischen Streitmacht in Attika, vor den Toren Athens, beeinträchtigte die Versorgung der Stadt mit Gütern und Lebensmittel stärker. Diese mussten nun zum großen Teil auf dem Seeweg in die Stadt transportiert werden.

Dekeleia wurde auch zu einem Fluchtpunkt für entflohene Sklaven in Attika.

Dekeleia, NASA Bild

Die Spartaner hielten Dekeleia bis zum Ende des Peloponnesischen Krieges 404 v. Chr. besetzt

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