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Themistokles Zeichnung mit der Themistokles-Herme von Ostia als Vorbild

Als Themistokles-Herme von Ostia wird in der Klassischen Archäologie eine 1939 in Ostia gefundene Kopf-Herme mit Inschrift bezeichnet, die die Grundlage für die Identifizierung des Themistokles−Porträts bildet. Für die Archäologen bestätigte sich durch diesen Fund die Annahme, dass Individualporträts, also Bildnisse, die das Besondere und Eigentümliche der dargestellten Person hervorheben, bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. existierten. Die Herme befindet sich im Museum in Ostia. Die literarischen Beschreibungen von Plutarch, die für Themistokles überliefert wurden, bestätigen die authentische Wiedergabe seines Gesichtes eher, als dass sie es widerlegen würden. Bei der Tyrannenmördergruppe des Harmodios und Aristogeiton haben die Gesichter noch etwas schematische Ausdrucksformen, die aus der späten Archaik herrühren. Wirklich porträthaft sind sie indes noch nicht.

Literatur

Andreas Linfert: Die Themistokles-Herme in Ostia. In: Antike Plastik 7 (1967), S. 87–94.

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