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Frans Hals

Gemälde

Frans Hals

Merrymakers, Fastnacht

Frans Hals

P Porträt von Junker-Rampe und seines Schatzes

Frans Hals

Petrus Scriverius

Frans Hals

Porträt eines Mannes, möglicherweise Nicolaes Pietersz Duyst van Voorhout

Frans Hals

Familienbild mit zehn Personen

Frans Hals

Portrait eines Mannes mit Handschuhe

Frans Hals

Porträt eines Mannes in seinen dreißiger Jahren

Frans Hals

Porträt einer Frau mittleren Alters

Frans Hals

Porträt einer Frau (Marie Larp)

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Porträt einer Frau mit einem Fan

Frans Hals

Porträt von Jean de la Chambre im Alter von 33

Frans Hals

Junger Mann mit einem Schädel (Vanitas)

Frans Hals

Bauernhochzeit

Frans Hals

Der fröhliche Trinker

Frans Hals

Der Mulatte

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Die Amme mit dem Kind

Frans Hals

Die Kompanie des Reynier Real

Frans Hals

Die Kompanie des Reynier Real, Detail

Frans Hals

Die Kompanie des Reynier Real, Detail

Frans Hals

Die Zigeunerin

Frans Hals

Drei Kinder mit Ziegenbock und Wagen

Frans Hals

Familienporträt mit fünf Personen

Frans Hals

Festmahl der Schützengilde St.Georg von Haarlem

Frans Hals

Festmahl der Schützengilde St.Georg von Haarlem

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Festmahl der St.-Hadrian-Schützengilde von Haarlem

Frans Hals

Festmahl der St.-Hadrian-Schützengilde von Haarlem

Frans Hals

Fischermädchen

Frans Hals

Regenten des Altmännerhospitzes in Haarlem

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Regenten des St. Elisabeth Hospitz von Haarlem

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Regentinnen des Altfrauenhospitzes in Haarlem

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Schützengilde St. Georg von Haarlem

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Hille Bobbe«

Frans Hals

Holländischer Kavalier

Frans Hals

Lesender Knabe

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Peeckelhaering

Frans Hals

Porträt der Cornelia Claesdr. Vooght

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Porträt der Maria Pietersdr. Olycan

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Porträt der Maritge Claesdr. Vooght

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Porträt der Sara Wolphaerts van Diemen

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Porträt des Balthasar Coymans

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Porträt des Claes Duyst van Voorhout

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Porträt des Isaak Abrahamsz Massa

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Porträt des Jasper Schade van Westrum

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Porträt des Junker Ramp und seiner Liebsten

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Porträt des Lucas De Clercq

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Porträt des Nicolaes Hasselaer

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Porträt des Paulus van Beresteyn

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Porträt des Pieter van der Broecke

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Porträt des Stephan Geraedts

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Porträt des Tieleman Roosterman

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Porträt des Verdonck

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Porträt des Willem Croes

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Porträt des Willem van Heythuyzen

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Porträt einer etwa dreißigjährigen Frau

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Porträt einer etwa vierzigjährigen Frau

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Porträt einer Frau mit Spitzenkragen und Haube

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Porträt einer jungen Frau

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Porträt einer sitzenden, etwa sechzigjährigen Frau

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Porträt einer sitzenden Frau

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Porträt einer stehenden Frau

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Porträt einer stehenden Frau

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Porträt eines etwa dreißigjährigen Mannes

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Porträt eines etwa sechsigjährigen Mannes

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Porträt eines Herren

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Porträt eines jungen Mannes

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Porträt eines jungen Mannes im gelbgrauen Rock

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Porträt eines jungen Paar

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Porträt eines jungen Paares, Detail

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Porträt eines Mannes

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Porträt eines Mannes

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Porträt eines Mannes im Brustharnisch

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Porträt eines Mannes mit Handschuhen

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Porträt eines Mannes mit plissiertem Kragen

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Porträt eines Mannes mit Scheitelkäppchen

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Porträt eines Mannes mit Spitzenkragen

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Porträt eines Mannes mit Spitzkragen

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Porträt eines sitzenden Mannes

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Porträt eines sitzenden Mannes mit schrägem Hut

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Porträt eines sitzenden Mannes mit schrägem Hut

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Porträt eines sitzenden Offiziers

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Rommelpot-Spieler

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Singender Flötenspieler

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Zwei lachende junger Männer, einer mit Bierkrug

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Zwei musizierende Knaben

Zeichnungen

Frans Hals
Kavalier

Frans Hals (* zwischen 1580 und 1585 in Antwerpen; † 10. August 1666 in Haarlem) war ein holländischer Maler. Er wird zu den bedeutendsten Porträtmalern gezählt.

Leben

Frans Hals war Sohn des Antwerpener Tuchhändlers Franchoys Hals aus Mechelen und dessen Frau Adriaentgen van Geertenryck; sein jüngerer Bruder, der Maler Dirck Hals, wurde am 19. März 1591 in Haarlem geboren. Frans Hals war vermutlich bis 1603 Lehrling des Malers Carel van Mander. 1610 wurde er in die Lukasgilde, die örtliche Malergilde von Haarlem, aufgenommen. Ebenfalls 1610 heiratete er seine erste Frau Annetje Harmansdochter. Ihnen wurde im darauf folgenden Jahr am 2. September der erste Sohn, Harmen Hals (1611–1669), geboren. 1615 starb seine Frau nach der Geburt des zweiten Sohnes Frans und wurde auf dem Armenfriedhof der Stadt Haarlem begraben. Ein besseres Begräbnis konnte Hals nicht finanzieren. Er litt während seines ganzen Lebens an chronischem Geldmangel. 1616, während eines Antwerpen-Aufenthaltes, war die Amme, die seine Kinder versorgte, sogar darauf angewiesen, das Kostgeld einzuklagen. Im darauf folgenden Jahr 1617 heiratete er in zweiter Ehe Lysbeth Reyniers, die ihm noch acht weitere Kinder schenken sollte. So hatte Hals am Ende zehn Kinder, davon fünf ebenfalls zu Malern erzogene und ausgebildete Söhne, nämlich:

Harmen Hals (1611–1669)
Frans Hals der Jüngere II (1618–1669)
Jan Hals (1620–1674)
Reynier Hals (1627–1671)
Nicolaes Hals (1628–1687)

Unter den frühen Werken sind die Porträts der Haarlemer Schützengilde, die er durchweg nach 1616 malte, die wichtigsten. Das letzte dieser Gemälde stellte er 1637 fertig. In diesem Jahr endeten plötzlich in ganz Holland die Aufträge für Schützenbilder. Frans Hals verlegte sich stattdessen auf das Malen von Gruppenbildern von Hospitalvorstehern. 1644 wurde er Vorstand der Haarlemer Malergilde. Außerdem malte er auch eine große Menge von Einzelporträts, auch von so bedeutenden Persönlichkeiten wie René Descartes (1648) sowie von dem betagten Tuchhändler Willem van Heythuysen. Frans Hals war zu Lebzeiten schon sehr berühmt, äußerst geachtet, und seine Klientel reichte weit über Haarlems Grenzen hinaus. Zum Beispiel sind im 1680 aufgesetzten Nachlass-Inventar des Marine- und Landschaftsmalers Jan van de Cappelle (1626–1679?) mehrere Frans-Hals-Gemälde aufgeführt. Dieser mit Rembrandt van Rijn befreundete Künstler hatte sich sowohl von diesem als auch von Frans Hals porträtieren lassen.

Nach dem Tod von Peter Paul Rubens (1640) und Anthonis van Dyck (1641) wurde Frans Hals zum wichtigsten Porträtmaler in den Niederlanden. Zu Bildnissen von Privatpersonen gesellten sich bedeutende öffentliche Aufträge, die seinen Ruf international festigten.

Hals Bedeutung als Maler ragt in den Niederlanden und Flandern an die eines Rembrandt van Rijn, eines Peter Paul Rubens oder eines Jan Vermeer van Delft heran. So sind entsprechend viele Straßen in niederländischen und auch in belgischen Städten sowie Gemeinden nach ihm benannt, etwa die Frans Halsstraat in Kerkrade-Haanrade.


Schüler von Hals

In der kunsthistorischen Literatur werden als seine Schüler bezeichnet:

Adriaen Brouwer,
Adriaen van Ostade,
Philips Wouwerman,
Judith Leyster und
Jan Miense Molenaer.

Werke

Frans Hals werden nach dem Werkverzeichnis von Seymour Slive (1974) 222 Gemälde zugeordnet, hinzu kommen 20 Gemälde, die als verschollen betrachtet werden. 81 weitere Gemälde wurden ihm zugeschrieben, diese Zuschreibungen werden jedoch kritisch betrachtet oder abgelehnt.

Bekannt ist vor allem sein Festmahl der Offiziere der Sankt Georgs-Schützengilde von 1616 geworden. Außerdem schuf er Genrebilder von Trinkern, Zigeunern und Frauen bei ihrer Arbeit, dazu kommen auch viele Kinderbildnisse wie z. B. Der Rommelpotspieler.

Große Lebendigkeit und treffende Charakterisierung zeichnen seine mit kühnem Pinselstrich ausgeführten, skizzenhaft wirkenden Gemälde aus (z. B. Malle Babbe). Die Impressionisten sahen in Frans Hals einen ihrer Vorläufer.

Sein Bild Brustbild eines jungen Mannes wurde 1979 beim Kunstraub von Gotha aus der Ausstellung im Schloss Friedenstein gestohlen und gilt seitdem als verschollen.

Zitat

„Durch seine außergewöhnliche Weise der Malerei, die einzigartig ist, übertrifft er eigentlich jeden. Seine Bilder werden mit solcher Kraft und Lebenskraft erfüllt, dass sich die Natur selbst seinem Pinsel zu widersetzen scheint. Das ist in allen seinen Bildnissen zu sehen. Sie werden in der Art und Weise gemalt, dass sie zu leben und zu atmen scheinen.“

– Der Humanist Theodorus Schrevelius über Frans Hals in seinem 1648 in Haarlem erschienenen Werk „Harlemias“ [1]
Literatur

Pieter Biesboer: Frans Hals und Haarlems Meister der Goldenen Zeit. Hirmer Verlag, München 2008. ISBN 978-3-7774-6005-5.
Claus Grimm: Frans Hals : das Gesamtwerk. Belser Verlag, Stuttgart 1989. ISBN 3-7630-1946-4.
Seymour Slive: Frans Hals. 3 Bände (Text, Plates, Catalogue). Phaidon Press Ltd., London 1974. ISBN 0-7148-1443-1.
Seymour Slive (Hrsg.): Frans Hals. Prestel-Verlag, München 1989. ISBN 3-7913-1030-5.
Christiane Stukenbrock: Frans Hals : fröhliche Kinder, Musikanten und Zecher : eine Studie zu ausgewahlten Motivgruppen und deren Rezeptionsgeschichte. Europäische Hochschulschriften. Reihe 28 Kunstgeschichte Band 16; Peter Lang, Frankfurt am Main 1993; ISBN 3-631-45780-4
Joseph Eduard Wessely: Hals, Franz. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 10, Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 451–453.

Einzelnachweise

Theodorus Schrevelius: Harlemias, De eerste stichting der Stadt Haerlem, Het toe-nemen en vergrootinge der selfden, hare seltsame fortuyn en avontuer in Vrede, in Oorlogh, Belegeringe, harde beginselen van d'eerste Reformatie, Politique Raedtslagen, Sc, Haerlem. Thomas Fonteyn, Boeckdrucker in de Bartel-Ioris-Straet, inde Gekroonde Druckerye. 1648

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