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Filippino Lippi

Gemälde

Ein Engel anbetend

Die Anbetung der Könige

Die Jungfrau und das Kind mit Johannes

Die Jungfrau und Kind mit Heiligen Hieronymus und Dominikus

Allegorie der Musik

Brancacci-Kapelle, Szenen aus dem Leben Petri, Detail


Brancacci-Kapelle, Szenen aus dem Leben Petri, Detail

Brancacci-Kapelle, Szenen aus dem Leben Petri, Detail

Brancacci-Kapelle, Szenen aus dem Leben Petri, Detail

Brancacci-Kapelle, Szenen aus dem Leben Petri, Detail

Brancacci-Kapelle, Szenen aus dem Leben Petri, Detail

Brancacci-Kapelle, Szenen aus dem Leben Petri, Detail

Brancacci-Kapelle, Szenen aus dem Leben Petri, Detail

Brancacci-Kapelle, Szenen aus dem Leben Petri, Detail

Brancacci-Kapelle, Szenen aus dem Leben Petri, Detail

Himmelfahrt, Detail

Hl. Thomas von Aquin und die Ketzer, Detail

Madonna

Tobias und der Engel

Tod der Lukrezia


Zeichnungen

Die Auferstehung der Drusiana

Madonna mit Engel

Kopf einer Madonna

Kopf eines älteren Mannes

Pietà mit Heiligen und Engeln

Porträt eines jungen Mannes

Raub der Europa

Schwebende Figur

Sitzender junger Mann

Skizzenblatt, Madonna und männlicher Akt

Zwei Männer

Filippino Lippi (* um 1457 in Prato; † 18. April 1504 in Florenz) war ein italienischer Maler der Renaissance. Mit der unruhigen Linienführung und der teils düsteren Farbgebung seines Spätwerks war er ein Vorläufer des italienischen Manierismus. Der Vorname Filippino ist eine spätere Benennung der Kunstgeschichtler in Unterscheidung zu seinem Vater, zu seiner Zeit hieß er Filippo und wurde auch nur so genannt.

Leben

Lippi lernte die Malerei in der Malerwerkstatt seines Vaters Fra Filippo Lippi, nach dessen Tod 1469 in der Werkstatt von Fra Don Diamante, einem Freund seines Vaters. Sein Frühwerk wurde von dem Maler Sandro Botticelli beeinflusst, bei dem er seit 1472 arbeitete und der ein Schüler seines Vaters gewesen war. Daneben sind seine Werke stark von der flämischen Malerei inspiriert worden. Von 1482 bis 1484 vollendete Filippino Lippi die Fresken Masaccios in der Brancacci-Kapelle der Kirche Santa Maria del Carmine in Florenz. Zeitweilig hielt er sich in Rom auf, wo er die Antike studierte. Von 1489 bis 1493 erschuf er die Fresken der Carafa-Kapelle der römischen Kirche Santa Maria sopra Minerva, damals die römische Kirche der Florentiner. Sein Hauptauftraggeber war Lorenzo I. de’ Medici in Florenz, sein Spezialgebiet die Freskenmalerei.

Von seinen Zeitgenossen wurde 'Filippo' hoch gerühmt und als höflicher und liebenswürdiger Kamerad und Mitbürger beschrieben. Er galt als sehr sensibel, aber humorvoll. Er starb an den Folgen einer akuten Halsentzündung. Seinen drei jungen Söhnen und seiner Frau Maddalena di Piero Paolo Monti, die er 1497 geheiratet hatte, hinterließ er ein großes Vermögen und mehrere Häuser.


Werkauswahl

„Vision des heiligen Bernhard“ (um 1486, Badia Fiorentina, Florenz)
„Die Fürbitte Christi und Mariae“ (um 1495, München Alte Pinakothek)
„Anbetung der Könige für den Hochaltar von San Donato a Scopeto, (1496, Uffizien, Florenz)
Freskenzyklus in der Strozzikapelle, Santa Maria Novella: „Szenen aus dem Leben der Heiligen Johannes und Philipp“ (ca. 1497–1502, Florenz)
„Mystische Vermählung der Hl. Katharina“ (1501, Bologna)
„Martyrium des Hl. Sebastian“ (Palazzo Bianco, Genua)
„Der verwundete Zentaur“, Christ Church Picture Gallery, Oxford
„Fresko der Himmelfahrt Mariä mit musizierenden Engeln“, Carafa-Kapelle in der Kirche Santa Maria sopra Minerva, Rom


Literatur

Antonio Paolucci: Filippino Lippi. Cantini, Florenz, 1992, ISBN 88-7737-171-4
Alfred Scharf: Filippino Lippi, Verlag Anton Schroll & Co., Wien 1950

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